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  • Fr., 20. September 2013, 22:22 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks mussten im dritten Saisonspiel bereits die zweite Niederlage einstecken

    Adler verlieren mit 2:4 in Augsburg

    Auch Adler-Stürmer Ronny Arendt gelang in Ausgburg kein Treffer. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler verloren am Freitagabend in der Deutschen Eishockey Liga mit 2:4 (0:1/1:2/1:1) Toren bei den Augsburger Panthern. Damit haben die Adler im dritten Saisonspiel bereits ihre zweite Niederlage einstecken müssen und rutschen in der Tabelle auf Rang 10 ab.

    Der große Unterschied im Spiel gegen Augsburg war die Chancenauswertung. Hier läuft es bei Mannheim noch nicht rund. Ein Blick auf die Statistik verdeutlich dies. Während Mannheim 35 Mal aufs gegnerische Tore schoss und dabei nur 2 Treffer markierte, feuerte Augsburg nur 19 Mal auf das Adler-Gehäuse, erzielte dabei aber 4 Tore. Sicherlich spielen immer auch Glück und Pech ein Rolle, doch kann bei solch einem krassen Missverhältnis wie bei den Adlern, was Aufwand und Ertrag betrifft, schon von Unvermögen gesprochen werden. Zwar beklagen die Adler drei verletzte Stürmer, doch besitzt der Mannheimer Kader genügend Tiefe, um zumindest gegen eine Durchschnittsmannschaft wie Augsburg bestehen zu können. Ein weiteres Manko der Adler sind die vielen Strafzeiten. Die Mannheimer sitzen zu häufig auf dem Sünderbänkchen. Und dort gewinnt man bekanntlich keine Spiele.

    Zur Chronologie:

    Das Match war zunächst ausgeglichen und beide Teams hatten ihre Chance. In der 15. Minute markierte Thomas Trevelyan in Überzahl das 1:0 für Augsburg. In der Folge agierte Mannheim auf Augenhöhe, machte gar mehr Druck, doch ein Treffer wollte ihnen nicht gelingen. So ging es mit der Augsburger Führung in die Kabinen.

    Im zweiten Abschnitt spielte Mannheim zu undiszipliniert, was insgesamt 16 Strafzeiten zur Folge hatte. Dadurch kamen die Adler aus dem Tritt und schlimmer noch, Augsburg zog durch Treffer von Thomas Trevelyan (26. Minute) und Justin Forrest (29. Minute) auf 0:3 aus Mannheimer Sicht davon. Erst in der 33. Minute gelang Yanick Lehoux aus einer glücklichen Situation heraus der 1:3 Anschlusstreffer. In der Folge machte Mannheim mächtig Druck, doch wollte die kleine Hartgummischeibe einfach nicht ins Augsburger Gehäuse gehen. So ging es mit 1:3 in die Kabinen.

    Im letzten Drittel musste Mannheim kommen und sie taten dies, während die Panther sich auf das Kontern beschränkten. Lange rannten die Badener vergeblich gegen das Augsburger Tor an. In der 54. Minute war es dann aber soweit und Verteidiger Steve Wagner zog mit einem satten Schlagschuss ab und traf zum 2:3. Jetzt brannte es lichterloh vor Panther-Goalie Markus Keller und ein Treffer für die Adler lag in der Luft. Zweieinhalb Minuten vor Spielende traf Adler-Stürmer Frank Mauer dann den Pfosten. 1:40 Minuten vor Schluss nahm Coach Harold Kreis schließlich Torwart Felix Brückmann heraus. Doch ging der "Schuss" nach hinten los, denn nicht Mannheim traf, sondern der Augsburger Michael Connolly schob den Puck ins leere Adler-Tor zum 4:2 Endstand für die Schwaben.

    Weiterhin verletzt bei Mannheim die Spieler Dennis Endras, Christoph Fischer, Kai Hoppelt, Jon Rheault und Ken Magowan. Am Sonntag müssen die Adler erneut auswärts antreten, diesmal bei den Straubing Tigers. Das Match wird ab 17:30 Uhr auf Servus TV gezeigt.

     

     

     

     
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