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  • Fr., 21. November 2014, 22:03 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks siegten in emotionsreichem Derby mit 4: 1 gegen Schwenningen

    Adler verteidigen Spitzenplatz

    Der Puck ist im Tor! Adler-Stürmer Martin Buchwieser (blaues Trikot) jubelt über seinen Treffer. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler besiegten in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitagabend die Schwenninger Wild Wings verdient mit 4:1 (0:0/3:0/1:1) Toren. Es war das erwartet emotionsgeladene Baden-Württemberg-Derby, bei dem es hart zur Sache ging. In der ersten halben Stunden waren die Wild Wings überraschend stark und konnten ganz gut mithalten. Dann erzielten die Adler innerhalb von zehn Minuten drei Tore und damit war die Partie entschieden. Zweifacher Torschütze war hier Martin Buchwieser. Mit dem Sieg bleiben die Mannheimer Spitzenreiter vor Red Bull München. Am Sonntag muss Mannheim in Iserlohn antreten.

    1. Drittel

    Kaum waren 43 Sekunden gespielt, gab es schon die erste Rangelei und Mannheim konnte mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren. Den Adlern gelang aber kein Treffer. Dann hatten die Wild Wings Überzahl, aber auch sie blieben ohne Torerfolg. Es waren insgesamt ausgeglichene erste 10 Minuten, Schwenningen präsentierte sich dabei erstaunlich selbstbewusst und offensiv. In der 11. Minute dann Adler-Stürmer Martin Buchwieser bei einem Solo mit der dicken Chance zum 1:0, aber er vergab. In der gleichen Minute hatte der Mannheimer Jochen Hecht die Führung auf dem Schläger, aber auch er scheiterte. Insgesamt nahm der Mannheimer Druck aber zu. Das Schwenninger Raubein Sean O’Conner fiel in dieser Phase durch Provokativen auf, wie die gesamte Schwenninger Mannschaft etwas übermotiviert wirkte. Zum Ende des Drittels gab es noch einige Chancen für die Wild Wings, doch blieb es beim leistungsgerechten 0:0 beim Gang in die Kabinen.

    2. Drittel

    Zunächst das gleiche Bild, bei Teams agierten in etwa auf Augenhöhe. Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr dominierten die Adler. Und dies auch, weil ich Schwenningen mehr und mehr ins eigene Drittel zurückzog. Die Tore für Mannheim fielen dann wie reife Früchte vom Baum. In der 28. Minute war es Andrew Joudrey der zum 1:0 traf, in der 35. Minute und in der 38. Minute erhöhte Martin Buchwieser mit einem Doppelschlag auf 3:0. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause.

    3. Drittel
    Die Partie plätschert zunächst dahin, ehe es in der44. Minute einen Faustkampf zwischen dem Schwenninger Ashton Rome und dem Mannheimer Dany Richmond, den der Adler-Verteidiger gewann. Die Adler nun die klar dominierende Mannschaft. Die Wild Wings fielen in dieser Phase hingegen weniger durch ihr Eishockeyspiel vielmehr durch Ruppigkeiten und Foulspiel auf. In der 58. Minute konnte der Schwenninger Simon Danner auf 1:3 verkürzen. Im Anschluss nahmen die Wild Wings ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Doch ging der Schuss nach hinten los, denn zwei Sekunden vor Spielende markierte Adler-Stürmer Kai Hospelt den 4:1 Endstand.

    
Mannheim : Schwenningen 4:1 (0:0/3:0/1:1)

    Tore:  1:0 (27:42) Joudrey (Kink/Buchwieser) - EQ; 2:0 (34:44) Buchwieser (Richmond) - EQ; 3:0 (37:14) Buchwieser (Joudrey/Kink) -EQ; 3:1 (58:11) Danner (MacGRegor/Goc) - EQ; 4:1 (59:58) Hospelt (Rheault/Goc) - EN
    Schiedsrichter: Aumüller / Schimm

    Strafen: Schwenningen - Mannheim

    Zuschauer: 12.500
    Aufstellungen:

    Mannheim: Ziffzer (Endras) – Richmond, Akdag, Wagner, Raymond, Reul, Goc, Fischer - Hecht, Mauer, Metropolit, Hospelt, Rheault, Arendt, Plachta, Ullmann, Höfflin, Buchwieser, Kink, Joudrey

    Schwenningen: Pätzold (Janke) - Goc, Caldwell, Brown, Granath, Dinger, Dück - O’Connor, Matsumoto, Greentree, Rome, Sharp, Danner, Schlager, Green, Palmeri, SacherPielmeier, Keil
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