
Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander“ startet die Hochschule Worms ein innovatives Projekt, das den generationenübergreifenden Dialog auf dem Campus stärkt. Ziel ist es, die soziale Integration älterer Menschen zu fördern, den Austausch zwischen den Generationen zu intensivieren und die Hochschule als lebendigen Ort der Begegnung innerhalb der Wormser Stadtgesellschaft zu etablieren.
Der Auftakt der Initiative erfolgte in Form eines gemeinsamen Co-Creation-Workshops, bei dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstelle für Senioren und Inklusion der Stadt, Angehörige des Fachbereichs Informatik sowie Studierende der Hochschule zusammenkamen. Organisiert wurde der Workshop vom Diversity Office der Hochschule unter der Leitung von Professorin Dr. Marie-Luise Sessler, in Kooperation mit Prof. Dr. Werner König (Fachbereich Informatik) und Sabine Steffens (Abteilungsleiterin der Fachstelle für Senioren und Inklusion der Stadt Worms).
Ein zentrales Ergebnis des Workshops ist die Einführung des „Miteinander-Montags“ – ein neues wöchentliches Format, das Studierende, Beschäftigte sowie Seniorinnen und Senioren regelmäßig auf dem Campus zusammenbringt.
Herzstück des Formats ist der „Miteinander-Tisch“ in der Mensa der Hochschule: Immer montags von 12 bis 13 Uhr sind Seniorinnen und Senioren herzlich eingeladen, gemeinsam mit Studierenden zu Mittag zu essen und in ungezwungener Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Tisch ist gut sichtbar gekennzeichnet. Für Gäste besteht die Möglichkeit, an der Mensakasse eine Gästekarte zu erhalten, die bequem mit Bargeld aufgeladen werden kann.
Hinweis: Die Mensa bleibt vom 2. bis 17. August aufgrund der Sommerpause geschlossen.
Ergänzt wird das gemeinsame Mittagessen durch verschiedene Vormittagsangebote, die Bewegung, Kreativität und digitalen Austausch fördern. Dazu gehören unter anderem: „Digital miteinander“ – Unterstützung im Umgang mit Smartphone und Internet; „Entspannt miteinander“ – Yoga- und Entspannungskurse; „Kreativ miteinander – Kunst- und Bastelprojekte“. Diese niedrigschwelligen Angebote ermöglichen generationenübergreifende Begegnungen, regen zum gemeinsamen Lernen an und stärken das Verständnis füreinander.
Mit dem Projekt setzt die Hochschule Worms ein klares Zeichen für gelebte Inklusion und gesellschaftliches Miteinander. „Unsere Hochschule versteht sich nicht nur als Bildungsstätte, sondern auch als aktiver Teil der Wormser Stadtgesellschaft“, betont Prof. Dr. Alexandra Nonnenmacher, Präsidentin der Hochschule. „Die Vielfalt auf dem Campus – unabhängig vom Alter – bereichert uns alle.“
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