
Längst nicht alle Wohnungen sind fit fürs Alter: Von den knapp 44.500 Wohnungen in Worms sind nur rund 2.500 so gebaut, dass ältere Menschen darin ideal klarkommen. Gerade dann, wenn sie auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. „Damit bieten nur rund 6 Prozent aller Wohnungen in Worms den Standard, der nötig ist, um mit körperlichen Einschränkungen oder auch als Pflegefall darin alt zu werden“, sagt Matthias Günther, Leiter des Pestel-Instituts. Dessen Wissenschaftler haben im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) eine regionale Wohnungsmarkt-Analyse gemacht.
Im Fokus der Untersuchung: die „Alterstauglichkeit“ der Wohnungen. „Gerade die ist auch für Worms wichtig: Immerhin gehen hier in den nächsten zehn Jahren rund 12.600 Menschen in Rente – die Baby-Boomer nämlich“, sagt Katharina Metzger vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel. Ziel müsse es deshalb sein, möglichst schnell für mehr Seniorenwohnungen in Worms zu sorgen. „Denn die werden früher oder später gebraucht. Und auf Dauer ist jede altersgerechte Sanierung günstiger als ein Umzug ins Heim“, so BDB-Präsidentin Metzger.
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