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  • Sa., 30. April 2016, 10:46 Uhr | PR-Anzeige
    Am 1. Mai eröffnet das „Alte Ruderhaus“ und lädt zur Live-Musik mit Rolf Bachmann Ein / Vatertag und Muttertag mit besonderen Aktionen

    Die Wormser Seele hat am Rhein wieder ein Zuhause

    Am Freitagnachmittag konnten sich die ersten Gäste im Rahmen der inoffiziellen Einweihung einen Eindruck verschaffen. Die Begeisterung war riesig. Oberbürgermeister Michael Kissel sprach von einer glänzenden Visitenkarte für Worms am Rhein. Gerade nach der wechselvollen Geschichte in den letzten Jahren, sei es sehr erfreulich was die vier Inhaber auf die Beine stellten. Der Blick von der Terrasse auf den Rhein sei atemberaubend. Fotos: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Das „Alte Ruderhaus“ mit Biergarten, großer Terrasse und Restaurant eröffnet am 1. Mai um 11 Uhr. Viele Wormser sind schon gespannt, wie sich das ehemalige Naturfreundehaus präsentiert. Am Freitagnachmittag konnten sich die ersten Gäste im Rahmen der inoffiziellen Einweihung einen Eindruck verschaffen. Die Begeisterung war riesig. Oberbürgermeister Michael Kissel sprach von einer glänzenden Visitenkarte für Worms am Rhein. Gerade nach der wechselvollen Geschichte in den letzten Jahren, sei es sehr erfreulich was die vier Inhaber auf die Beine stellten. Der Blick von der Terrasse auf den Rhein sei atemberaubend.

    Am 1. Mai um 11 Uhr eröffnet das „Alte Ruderhaus“ in Worms mit Biergarten, großer Terrasse und Restaurant auf der Landzunge zwischen Floßhafen und ehemaligem Winterhafen. Für viele Bürger ist dies ein besonderes Ereignis, es ist ein bisschen so, wie wenn die Wormser Seele endlich wieder ein Zuhause am Rhein gefunden hat. Denn nirgends ist die Nibelungenstadt schöner, liebenswerter und reizvoller als am ewig gleichmäßig dahinfließenden Strom. Daher zieht es die Bewohner mit großer Begeisterung unter die Platanen an der Rheinpromenade wie sonst nur an wenige Flecken in der Stadt.

    Nach dem Ende des Betriebs im Naturfreundehaus im Jahr 2011 haben die Bürger auf die Renaissance und Rückkehr der Bewirtschaftung gewartet. Jetzt ist es soweit und das „Alte Ruderhaus“ öffnet seine Pforten. Ermöglicht haben dies die vier Inhaber des neuen „Alten Ruderhauses“: Marijana Herbold und Stefan „Phippo“ Herbold sowie Michelle Sohl und Timo Sohl.

    Idee wurde im Sommer 2013 geboren
    Die Idee zur Sanierung hatten Timo Sohl und Stefan Herbold im Sommer 2013. Seitdem arbeiteten sie konsequent und zielstrebig auf die Wiedereröffnung hin. Es galt viele Klippen zu umschiffen, Verwaltungshürden zu nehmen und schließlich ein stark sanierungsbedürftiges Gebäude wieder auf Vordermann zu bringen. Im November 2014 wurde schließlich der Bauantrag gestellt und es ging los. Der ursprüngliche Eröffnungstermin im Sommer 2015 ließ sich nicht halten, da im Hauptgebäude alles entkernt und andere Bereiche von den Grundmauern auf neu hochgezogen werden musste. In den letzten Wochen und Monaten wurde es noch einmal hektisch und betriebsam, aber der 1. Mai 2016 als Eröffnungsdatum stand für alle vier Besitzer unverrückbar fest.

    Am Sonntag um 11 Uhr fällt der Startschuss mit dem Wormser Musiker Rolf Bachmann, der zum Live-Konzert bittet. Mit Gerstensaft von Eichbaum und Tegernseer Bier sowie einer Grillstation wartet Herzhaftes auf die Gäste. Nach dem Auftakt am 1. Mai, geht es am Vatertag, dem 5. Mai, um 11 Uhr mit der nächsten Attraktion im „Alten Ruderhaus“ weiter, denn ein DJ sorgt für heiße Rhythmen. Auch für Muttertag, am 8. Mai, haben sich die vier Inhaber etwas ganz Besonderes für die Mamas ausgedacht. Einfach mal runter an den Rhein kommen.

    Für das leibliche Wohl und einen reibungslosen Service sorgen im „Alten Ruderhaus“ neben den vier Inhabern noch drei Köche, fünf Servicefachkräfte, vier Küchenhilfen und 17 Aushilfen. Die Gesamtkosten für die Sanierung beliefen sich auf rund zwei Millionen Euro.

    Das „Alte Ruderhaus“ ist in vier Bereiche untergliedert, das Restaurant mit rund 150 Plätzen, die Terrasse mit 96 Plätzen und der Biergarten mit 170 Plätzen sowie die Pension mit 24 Zimmern. Die Pension wird allerdings erst in zwei Monaten eröffnen.

    Der Biergarten bietet Platz für 170 Gäste.


    Selbstbedienung im Biergarten
    Im Biergarten werden rund 170 Gäste Platz finden. Der Besucher sitzt an großzügigen, modernen Brauereigarnituren und hat einen herrlichen Blick auf den Floßhafen und den Rhein.

    Der Biergarten schließt sich direkt an die Terrasse an. Die Brauereigarnituren stehen unter mächtigen Platanen, sodass der Gast auch an heißen Tagen im angenehmen Schatten sitzt. Mit dem Biergarten setzen die vier Inhaber die beliebte Tradition des Naturfreundehauses fort, dass sich die Gäste ihr Bier, Wasser oder etwa eine Schorle selbst an einer Getränkeausgabe holen. Hier gibt es auch kleine Snacks. Zu besonderen Anlässen wird außerdem eine Grillstation aufgebaut, an der es leckere Fleischgerichte gibt.

    Phippo erklärte gegenüber dem NK, mit dem Biergarten treffe man den Geschmack von vielen Wormsern. Über Jahrzehnte sei den Gästen diese Art der Bewirtung ans Herz gewachsen. Im Biergarten des „Alten Ruderhauses“ integriert ist eine kleine Bühne, auf der zu bestimmten Events Live-Musik präsentiert wird. Am Eröffnungstag, dem 1. Mai, spielt dort etwa der Wormser Kultmusiker Rolf Bachmann. Michelle Sohl ergänzte, dass im Biergarten, Restaurant und auf der Terrasse eine weitere Tradition des Naturfreundehauses fortgesetzt werde, so können die Gäste dort auch Kaffee trinken und selbst gebackenen Kuchen essen.

    Das Restaurant; Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet
    Das Restaurant oder exakter die Innenräume des „Alten Ruderhauses“ bieten Sitzplätze für 146 Personen. Hier kann sich der Gast auf eine ausgezeichnete Küche freuen. Der Schwerpunkt sind Fischgerichte in allen Facetten. Darüber hinaus wird ein deutsche, gutbürgerliche Küche angeboten. Im Restaurant erhält der Gast die gleichen Speisen wie auf der Terrasse. Es findet ein Service durch die freundlichen Bedienungen statt. An Tischen für zwei oder vier Personen kann der Gast sich kulinarisch verwöhnen lassen oder auch nur mal einen Kaffee trinken. Es können selbstverständlich auch Tische zusammengestellt werden, sodass größere Gruppen Platz haben.

    Der Innenraum steht zur Vermietung für Veranstaltungen zur Verfügung.


    Der Innenraum ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, so hängt etwa ein altes Ruderboot an der Decke und Fotos lassen die alten Zeiten wieder aufleben. Das Restaurant hat ganzjährig geöffnet und bietet gerade auch in der kalten Jahreszeit die Möglichkeit, ein paar Stunden am Rhein zu verbringen, und dies bei wohlig warmen Temperaturen. Der Innenraum ist für Veranstaltungen und Familienfeste wie etwa Hochzeiten buchbar. „Wir haben schon viele Termine bis Jahresende geblockt“, verrät Michelle Sohl.

    Ab 100 Personen sind die Räume übrigens kostenlos, dies bedeutet, es muss keine Miete gezahlt werden. Bei kleineren Gruppe fällt eine Gebühr für den Raum an.

    Die Speisekarte bietet einen vielseitigen Mix, mit Schwerpunkt auf Fischgerichten
    Das „Alte Ruderhaus“ möchte seine Gäste kulinarisch mit leckeren Speisen verwöhnen. Dafür wurde eine hochmoderne Großküche eingebaut und drei  ausgebildete Köche eingestellt.

    „Den Gaumen verzaubern“, gemäß diesem Grundsatz, möchten die Inhaber alles daran setzen, um die Gäste nicht nur zufriedenzustellen, sondern ihre Herzen – zumindest den kulinarischen Teil davon – zu erobern.

    Ein rascher Service und Kreationen, die auf der Zunge zergehen, sind daher die Zielsetzung. Die Preise liegen nicht über 15 Euro.

    Dem Gast steht eine große Karte mit Speisen für den kleinen Hunger bis hin zum ausgefeilten Gericht zur Verfügung. Und wie könnte es am Rhein anders sein – es gibt Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen. Zu nennen sind hier unter anderem zartes Matjesfilet, norwegisches Lachsfilet, ganzer Saibling, Zanderfilet oder ein Meeresfrüchtesalat.

    Für „Fleischesser“ gibt es Pfannenschnitzel und Currywurst in mehren Variationen. Auf der Karte für den kleinen Hunger stehen etwa Odenwälder Handkäs oder ein rheinhessischer Vesperteller.

    Ergänzt wird die Karte durch Flammkuchen, Fish & Chips und Nudelgerichte sowie knackig frische Salate. Auch an Portionen und Gerichte für Kinder ist gedacht.

    In den ersten Tagen und Wochen nach der Eröffnung wird das Angebot allerdings noch eingeschränkt sein.

    Nachdem die Küche und das Servicepersonal dann eingearbeitet sind und alles reibungslos funktioniert, wird die Karte sukzessive vergrößert.

    Die Spezialität des Küchenteams sind Fischgerichte in vielen Variationen.


    Kurzportrait der vier Inhaber
    Michelle Sohl ist 29 Jahre alt, in Worms geboren und seit letztem Jahr mit Timo Sohl verheiratet. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Hotelfachfrau und legte erfolgreiche die Prüfung zur Service-Meisterin ab. Michelle wird die Pension leiten und ist für die Servicekräfte zuständig.

     Timo Sohl ist 34 Jahre alt und hatte die Bauleitplanung inne. Er war in den letzten anderthalb Jahren nahezu täglich auf der Baustelle und hat viel selbst angepackt. Er wird jetzt aber im Hintergrund bleiben und sich um die Finanzen kümmern. Außerdem wird er in seiner Spedition aktiv sein.

    Marijana Herbold ist 34 Jahre alt, kommt aus Kroatien, lebt aber schon lange in Worms. Im vergangen Jahr heiratet sie Stefan Herbold. Marijana wird im Schwerpunkt „Kolb’s Biergarten“ weiterführen und im „Alten Ruderhaus“ beim Service unterstützen

    Stefan Herbold „Pippo“ ist 55 Jahre alt und seit 1993 der Inhaber von „Kolb’s Biergarten“. Davor bewirtschaftete er von 1988 bis 1993 die „Nibelungenstube“. Phippo wird im „Alten Ruderhaus“ hauptsächlich die Küche leiten und macht die Event-Planung.

    Von links: Michelle und Timo Sohl sowie Stefan „Phippo“ und Marijana Herbold.
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