Nachdem die Arbeitslosigkeit in der Stadt Worms in den Sommermonaten angestiegen war, stellte sich im September eine leichte Herbstbelebung ein. Die Zahl der Arbeitslosen ging gegenüber August zurück, auch wenn die Gesamtzahl weiterhin über dem Vorjahreswert liegt. Die Arbeitslosenquote sank auf 8,7 Prozent.
„Der September brachte eine für diesen Monat übliche Entwicklung“, so Susanne Decker, Geschäftsstellenleiterin der Wormser Arbeitsagentur. Zahlreiche junge Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch den Start in eine Ausbildung, den Besuch einer weiterführenden Schule oder den Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis nach abgeschlossener Ausbildung beenden. Aber auch bei anderen Personengruppen sind die Zahlen gesunken.
Rückläufig sind jedoch auch die Stellenbedarfe der Betriebe; hier konnte die jahreszeitlich übliche Dynamik leider nicht beobachtet werden. Die Zahlen liegen sowohl deutlich unter den Werten des Vormonats als auch gegenüber den Vorjahreswerten. Auch der Gesamtbestand an offenen Stellen hat sich stärker verringert, als dies in den letzten Jahren jeweils im September üblicherweise der Fall war. Die meisten Stellen wurden im öffentlichen Sektor, dem Dienstleistungsbereich und dem Gesundheitswesen gemeldet.
„In vielen Beratungsgesprächen mit Unternehmen in den letzten Wochen und Monaten wird oft die Unsicherheit im Umgang mit strukturellen Veränderungen und auch dem Wandel der beruflichen Anforderungen deutlich“, erläutert Backof. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes zu erhalten, ist manchmal eine Qualifizierung der Beschäftigten unumgänglich. Die Agentur für Arbeit kann unter bestimmten Voraussetzungen diese Weiterbildungen fördern; die Geschäftsstellenleiterin empfiehlt hier den Kontakt zum lokalen Arbeitgeber-Service und dessen Beratungsportfolio.
Näheres finden Unternehmen hierzu auch unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung
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