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  • Di., 28. Oktober 2025, 09:57 Uhr
    K32: Die Bauarbeiten in Deutschlands zweitem revitalisierten Kaufhof sind im vollen Gange

    Aus Mononutzung wird „Mixed Use“

    Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit wird so wenig wie möglich in die alte Gebäudestruktur eingegriffen.
    Foto: Clara Werger

    Von Clara Werger › In der ganzen Bundesrepublik schließen die Kaufhoffilialen, so auch der Wormser Kaufhof in der Kämmererstraße. Sie alle lassen die Frage zurück: Was macht man nun mit den riesigen Geschäftsgebäuden? Die damalige Mononutzung ist nicht mehr marktfähig, doch besitzen sie eine vorteilhafte zentrale Lage. Die Projektentwickler ehret+klein aus Starnberg planen eine vielfältige Nutzung. Als Ankermieter wird im nächsten Jahr ein Rewe ins Erdgeschoss einziehen. Die übrigen Flächen sind für Büros, Co-Working-Spaces, Fitnessstudios oder gastronomische Betriebe geeignet. Die Bauarbeiten im K32 sind im vollen Gang. Es handelt sich um ein „Bauen im Bestand“, es soll so viel wie möglich vom alten Gebäude erhalten bleiben. Weder die alte Struktur noch die Substanz sollen angegriffen werden. Im ehemaligen Gebäude befanden sich wenige Fenster. Im Zuge der Revitalisierung des Gebäudes wurden neue Fenster herausgestochen, wobei die ursprüngliche Fassade erhalten bleibt. So entsteht eine völlig neue Raumqualität. Im Vordergrund steht der Nachhaltigkeitsfaktor. So wurde zum Beispiel Abbruchmaterial wiederverwendet und die Bestandsfenster werden ihre alten Rahmen behalten.

    Flexible Raumgestaltung auf Kundenwunsch

    Es gibt bereits fortgeschrittene Verhandlungen mit mehreren potenziellen Mietern. Der Projektentwickler ist daran interessiert, langfristige Mieter für einen Zeitraum von zehn Jahren zu gewinnen. Der Innenausbau kann dabei an die individuellen Bedürfnisse der Mieter angepasst werden. Durch das Einziehen von Trockenbauwänden kann die Raumaufteilung beliebig gestaltet werden, je nachdem, ob eine große Co-Working-Fläche oder kleinere Büros gewünscht sind. Ob verputzt oder gestrichen werden soll, oder ob der Kunde das selbst erledigen möchte, kann ebenso vorab bestimmt werden. Für die Fenster sind Holzrahmen in unterschiedlichen Breiten geplant, die als Sitzbänke genutzt werden können. 
    Auf der ehemaligen Verkaufsfläche im Untergeschoss entstehen Autostellplätze, Fahrradkeller und Technikräume. Das Obergeschoss mit seinem Balkon mit Domblick ist prädestiniert für gehobene Gastronomie. Bis zum Weihnachtsmarkt soll die Fassade fertiggestellt werden. Der Name K32 leitet sich vom Namen Kämmererstraße und der Hausnummer ab. Es handelt sich um den zweiten revitalisierten Kaufhof bundesweit.  

     

     

     

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