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  • Do., 17. Dezember 2015, 17:18 Uhr
    In Rekordzeit Richtfest für Anbau am historischen Rathaus gefeiert / Auch Pflegestützpunkt hält Einzug

    „Bemerkenswert, was in so kurzer Zeit entstanden ist“

    In nur drei Wochen wurde der Anbau an das alte Osthofener Rathaus fertiggestellt und Richtfest gefeiert. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser


    In Rekordzeit wurde der Rohbau des Hauses am Platz hinter dem historischen Rathaus in der Friedrich-Ebert-Straße fertig gestellt. Nach nur zirka drei Wochen konnte am vergangenen Montag bereits das Richtfest gefeiert werden. Vor der eindrucksvoll illuminierten Fassade und nach einem pfiffigen Richtspruch des Zimmermanns bedankte sich Architekt Jörg Deibert bei allen Unterstützern seiner Projekte im Rahmen der Stadtentwicklung. Der Anbau am Rathaus, der mit Massivholz-Fertigbauteilen entstanden ist, sei bereits komplett vermietet. Im Erdgeschoss wird ein Bistro einziehen, im oberen Stockwerk der Pflegestützpunkt Rheinland-Pfalz, wo auch die „Gemeindeschwester plus“, Sabine Scriba ,ihr Büro haben wird und im Dachgeschoss wird eine Rechtsanwaltskanzlei zu finden sein.

    „Bemerkenswert, was in so kurzer Zeit entstanden ist“, lobte Stadtbürgermeister Thomas Goller. Der Anbau füge sich großartig in das Gesamtbild mit Kleiner Kirche und Rathaus ein. „Die alte, neue Mitte von Osthofen nimmt Form an“, sagte er mit Blick auf frühere Zeit, als an dieser Stelle das Wirtshaus „Weißes Roß“ stand mit angrenzendem  Kirmesplatz. „Nächstes Jahr werden wir an dem neu gestalteten Platz ein großes Fest zum Jubiläum „200 Jahre Rheinhessen“ feiern“, verkündete Goller.

    „Nun kann man sich richtig vorstellen, wie der Platz aussehen wird, wenn er fertig ist“, sagten einige der Besucher, unter denen auch VG- Chef Walter Wagner war. „Mit dem Anbau zeigt das Rathaus Strahlkraft“, betonte Stadtchef Goller. Erfreulich sei, dass es gelungen ist, mit der Wiederbelebung der Altstadt hier Gewerbebetriebe anzusiedeln.

    „Die Stadt Osthofen entwickelt sich!“ sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp. Mit Architekt Jörg Deibert und Geschäftspartner Markus Seibert sei in Osthofen viel bewegt worden. Im neuen Haus sei neben der privaten Vermietung von besonderer Bedeutung, dass am zentralen Standort in Osthofen ein Pflegestützpunkt des Landes mit zwei Fachkräften und die „Gemeindeschwester plus“ angesiedelt sind, die sich vernetzen. Krankenschwester Sabine Scriba ist Ansprechpartnerin für alle Fragen von Seniorinnen und Senioren. Ihre Aufgabe ist es, diese  bei einem selbst bestimmten Leben in häuslicher Umgebung zu unterstützen. Durch Hausbesuche ermittle sie, wo Hilfe notwendig ist, um im Bedarfsfall den Pflegedienst zu informieren. Das Modellprojekt sei für drei Jahre ausgelegt und werde komplett vom Land finanziert, so Anklam-Trapp.

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