
Am Sonntag erlebten die Teilnehmer der Fahrrad-Spazierfahrt des ADFC Worms eine spannende und lehrreiche Kult-Tour entlang des Rheindammes. Dabei erfuhren sie viel über den Rheinpegel, die alten und neuen Brücken über den Fluss, sowie die Wassergüte des Rheins.
Besonders interessant waren auch die Geschichten über die ehemalige Badeanstalt und das Restaurant „Fürst“ sowie die historischen Hafenanlagen von Worms. Die Teilnehmenden erfuhren zudem, wo der älteste Baum der Region steht und das alte Forsthaus, von den Wormser „Bobbe“ genannt, ehemals stand. Außerdem über den Verlauf von Eisbach und Eckbach, ihre Quellen und wo sie in den Rhein münden.
Die Tour führte weiter vorbei an der Bürgerweide, zum Hammelsdamm ins Wäldchen zu den Urweltmammutbäumen. Sie galten als ausgestorben und wurden erst 1941 in einer unzugänglichen Bergregion in China wiederentdeckt. Das Hagendenkmal, das früher am „Äsche Buckel“ im Wäldchen stand waren spannende Themen und sorgten für reges Interesse und anregende Gespräche.
Begleitet wurde die Spazierfahrt von der Fahrradrikscha, die im Rahmen des Klimaanpassungsmanagements sowie der Fachstelle für Senioren und Inklusion in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit betrieben wird. Der ehrenamtliche Pilot Bernd Findt brachte die beiden Seniorinnen Helga Thomas und Anna-Maria De Boer sicher und komfortabel zum gemütlichen Abschluss in der Parkwirtschaft.
Gelobt wurde der Tourenleiter Fritz Wolf vom ADFC Worms, der es verstand, den Teilnehmern auf anschauliche Weise neues Wissen zu vermitteln und die Tour zu einem Erlebnis zu machen.
Diese Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, wie bereichernd und informativ die Erkundung der regionalen Natur und Geschichte sein kann. Aufgrund des großen Interesses wird diese Tour am Sonntag, dem 25. Mai, wiederholt.
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