
Mit starken Leistungen und zahlreichen Medaillen haben sich die Judokas aus Worms in die Sommerpause verabschiedet. Beim Internationalen Weinstraßenpokal gingen sechs Athletinnen und Athleten an den Start und konnten mehrere Podestplätze erringen.
Hervorzuheben ist Michael Gnesotto. Bei seinem erst dritten Turnier trat er erstmals in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm an und zeigte im Kampf um Platz drei seine Klasse: Nach einer Aushebetechnik zur frühen Führung wechselte er geschickt zwischen Armstreckhebel und Würgetechnik. Letztere sicherte ihm die Bronzemedaille.
Ebenfalls Bronze gewann Daniel Gorst. Im Halbfinale wurde er durch eine umstrittene Kampfrichterentscheidung gestoppt. Im kleinen Finale ließ er seinem Gegner keine Chance und beförderte ihn mit einer Hüfttechnik auf die Matte. Der dritte Platz war der verdiente Lohn für einen starken Turnierauftritt.
Yehor Koptel zog souverän ins Finale ein. Dort überraschte ihn sein Gegner mit einer Fußtechnik. Der Versuch, sich über den Rücken aus der Situation zu befreien, blieb erfolglos, sodass am Ende dennoch ein hervorragender zweiter Platz zu Buche stand.
Tyron Maysiuk erreichte in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm den dritten Rang und komplettierte damit die erfolgreiche Bilanz der Wormser Judokas.
Weniger glücklich verlief das Turnier für Alfred Baiju Moolan. Er wurde nach einer umstrittenen Würgetechnik vom weiteren Wettkampf ausgeschlossen.
Für den Höhepunkt aus Wormser Sicht sorgte bei den Frauen Lea Bender. Die Judoka zeigte sich in bestechender Form und benötigte für ihre drei Kämpfe insgesamt weniger als eine Minute. Mit einer großen technischen Vielfalt dominierte sie ihre Gegnerinnen und sicherte sich souverän den ersten Platz.
Betreuer Patrick Alberti zeigte sich sehr zufrieden. Die kleinen Details, die in einigen Fällen noch zum Finaleinzug gefehlt hätten, sollen nun gezielt geübt werden, um noch erfolgreicher zu werden.