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  • So., 22. September 2013, 11:19 Uhr
    Im Wahlkreis Worms-Alzey-Oppenheim können 200.000 Bürger heute zwischen 10 Kandidaten und 14 Parteien wählen

    Bundestagswahl 2013 – spannend wie selten

    VON GERNOT KIRCH Am Sonntag findet die Wahl zum 18. Bundestag statt. Dazu hat der Nibelungen Kurier in den vergangenen drei Wochen einen Kandidaten-Check mit den fünf Direktkandidaten des Wahlkreises 207 der im Bundestag vertretenen Fraktionen durchgeführt. Diese drei Befragungen sind im Internet nachzulesen unter www.nibelungen-kurier.de

    er Wahlkreis 207 umfasst die kreisfreie Stadt Worms, den Landkreis Alzey-Worms und die Region rund um Oppenheim. Insgesamt sind dort 202.000 Menschen stimmberechtigt.

    Von 8 bis 18 Uhr können die Wähler in 250 Wahllokalen, davon 60 in Worms, über die Zusammensetzung des neuen Bundestages mitentscheiden. Bisher hatte Klaus Hagemann (SPD) das Mandat inne. Dieser saß seit 1994 ununterbrochen im Bundestag. Aus Altersgründen tritt er nicht mehr an.

    Direktmandat seit 1949 stets an die SPD
    Am 22. September wird von 8 bis 18 Uhr in 250 Wahllokalen, davon 60 in Worms, über die Zusammensetzung des neuen Bundestages mitentschieden. Bisher hatte Klaus Hagemann (SPD) das Mandat inne. Dieser saß seit 1994 ununterbrochen im Bundestag. Aus Altersgründen tritt er nicht mehr an. Seit 1949 wurde der Wahlkreis 207 stets von einem sozialdemokratischen Kandidaten gewonnen.

    Der Kreiswahlausschuss hat alle zehn Kandidaten zugelassen, die sich um ein Direktmandat beworben haben. Dies sind: Jan Metzler (CDU), Marcus Held (SPD), Manuel Höferlin (FDP), Jan-Paul Stich (Grüne), Sebastian Knopf (Linke), Bernhard Furch (Piraten), Stephan Krell (ÖDP), Claus Ableiter (FWG), Mathias Weyerich (NPD) und Ursula Biester von der Alternative für Deutschland (AfD).

    Die Direktkandidaten werden auf dem Stimmzettel mit der „Erststimme“ gewählt. Realistische Chancen, das Direktmandat zu gewinnen, haben nur die zwei Bewerber von CDU und SPD, also Jan Metzler und Marcus Held. Doch können die anderen Kandidaten über Partei- bzw. Landeslisten in den Bundestag gelangen.

    Bei den Erststimmen erhielt 2009 Klaus Hagemann (SPD) 37,6 Prozent und Dr. Ludwig Tauscher (CDU) 36 Prozent.

    Mit der Zweitstimme wird die Partei gewählt und damit letztlich entschieden, wie sich der Bundestag zusammensetzt. Allerdings müssen alle Parteien die Fünf-Prozent-Hürde überspringen, was bedeutet, sie müssen bundesweit mehr als fünf Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Hier stehen insgesamt 14 Parteien zur Wahl: SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke, ÖDP, NPD, FWG, AfD, Piraten, Republikaner, die Bürgerbewegung pro Deutschland, die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei) und die Partei der Vernunft.

    Weil die vielen Gespräch vor Ort mir gezeigt haben, dass sich der persönliche Einsatz lohnt und man viel bewegen kann. Die Nähe zu den Menschen ist für mich Ansporn, Politik konkret erfahrbar zu machen.

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