
Schon seit Wochen erheben sich auf dem Wormser Festplatz am Rhein zwei Zeltspitzen, mal in Blau, Rot oder Grün angestrahlt, die von einem runden, leuchtenden Schriftzug verbunden werden: „Cristallo“. Nach Wochen emsiger Proben fand am Donnerstag die Galapremiere des Circus Cristallo statt. Mit Artisten von Weltklasse bot er eine magische und fulminante Show.
Die Artistenfamilie Cristallo ist bereits in der siebten Generation tätig und stammt aus Worms. Inhaber Frank Amado wollte wieder in seine Heimat, und so ist die Familie schon im vierten Jahr in Folge in der Nibelungenstadt. In diesem Jahr wurde eine neue Show auf die Beine gestellt: „Es ist das stärkste Programm, was wir je hatten“, so Amando Frank. Der Theatercircus vereint Clownsnummern und waghalsige Akrobatiknummern. Ein Höhepunkt und gleichzeitig der gefährlichste Akt ist das „Doppelte Todesrad“, das mit dem „Goldenen Clown“ in Monte Carlo ausgezeichnet wurde.
„Die Jungs aus Cuba“ sorgten ebenso dafür, dass das Publikum zum Sitzen nur noch die Stuhlkante benötigte: In dieser wilden Nummer ließen sich die Artisten zu lateinamerikanischen Klängen nacheinander mit einem Schleuderbrett in die Luft katapultieren, schlugen einen Salto und wurden von ihren Kollegen wieder aufgefangen.
Im festlich geschmückten Foyer gab es von Popcorn bis Pommes alles, was das Herz für einen Circusbesuch begehrte.
Womit der Circus Cristallo auch bestach, war die familiäre und magische Atmosphäre und die ansteckende Begeisterung für Circus, am Ende der Vorstellung erhielten die Artisten Standing-Ovations.
Die letzte Vorstellung wird am 4. Januar stattfinden, und wer für einen Abend seine Sorgen vergessen und sich in die bunte Circuswelt entführen lassen will, sollte sich beeilen, denn die Vorstellungen sind schon fast ausverkauft.
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