
In der Neujahrsnacht kam es nach einem vermuteten Mülltonnenbrand zu einem Feuerüberschlag auf das benachbarte Wohnhaus. Das Feuer hat sich rasch ausgebreitet und hat in der Hauptsache das Dach des Hauses und den Dachstuhl im vorderen Bereich in Brand gesetzt. Glücklicherweise war zur Zeit des Brandereignisses niemand zu Hause so, dass weder die Bewohner noch weitere Personen verletzt wurden. Allerdings war der Schock bei den Hausbesitzern groß, als sie von ihrer Silvesterfeier zurückkamen, und die Feuerwehr mit einem großen Fahrzeug- und Mannschaftsaufgebot vor ihrem brennenden Haus sahen.
Noch während der Löscharbeiten wurde der THW-Fachberater an die Einsatzstelle alarmiert. Gemeinsam mit der Einsatzleitung der Feuerwehr wurde das weitere Vorgehen zur Sicherung des Wohnhauses besprochen und festgelegt.
Weil wegen des Dachbrandes, der hauptsächlich die Dachisolierung betraf, eine von geschätzten rund 30 m² Dachfläche abgedeckt werden musste, wurde jetzt dieser Teil des Daches geöffnet.
Dachfläche notdürftig verschlossen
Die Aufgabe vom THW war, nach den Löscharbeiten diese Dachfläche notdürftig wieder zu verschließen. Vom THW wurde dann im weiteren Verlauf des Einsatzes die beschädigte Dachfläche teilweise mit Spanplatten als Unterkonstruktion angebracht und anschließend komplett mit einer Folie abgedeckt. Das Dach war mit dieser Maßnahme somit gegen alle Wettereinflüsse wieder notdürftig gesichert. Für die Hausbesitzer trotz allem eine gute Nachricht, weil sie so weiter in ihrem Haus wohnen können.
Der Einsatz des THW war im Zeitraum ab 4 Uhr und wird voraussichtlich gegen Mittag abgeschlossen sein.
Vom THW im Einsatz waren THW-Fachberater, ein Zugtrupp, eine Bergungsgruppe sowie die Fachgruppe Notinstandsetzung – insgesamt 19 Einsatzkräfte.
Foto: THW Worms
Noch während des laufenden Einsatzes in Abenheim wurde eine zweite Alarmierung ans THW abgesetzt. Von der Polizei wurde ein Einbruch in die Lukaskirche mit einem Schaden an der Eingangstür und einem Fenster gemeldet. Am Einsatzort wurden im Auftrag der Polizei die Eingangstür notdürftig instandgesetzt und das eingeschlagen Fenster mit einer Spanplatte verschlossen. Die Kirche war so wieder gegen Fremdzutritt gesichert.
Anschließend haben die dort eingesetzten vier Helfer ihre Kollegen in Abenheim weiter unterstützt.
Hier war der THW-Eigentumssicherungstrupp mit insgesamt 4 Helfern vor Ort.
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