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  • Mi., 24. Februar 2016, 17:54 Uhr
    MdL Anklam-Trapp und Staatsministerin Bätzing-Lichtenthäler sehen Osthofen bei Gesundheitsversorgung gut aufgestellt

    „Damit Gesundheit kein Luxus wird“

    Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Architekt Jörg Deibert (von links).


    „Gut versorgt in Rheinland-Pfalz“ lautete der Titel der Veranstaltung, zu der die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp ihre Parteikollegin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Staatsministerin, in den Anbau des Alten Rathauses in Osthofen eingeladen hatte. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und dem Gesundheitsbereich diskutierten die beiden Landespolitikerinnen Fragen und Herausforderungen der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung. Dabei ging es auch um die Situation vor Ort in Osthofen.

    „Zukünftig wird es mehr ältere und pflegebedürftige Menschen geben, von denen die meisten möglichst bis ins hohe Alter selbstbestimmt, aktiv, mobil und unabhängig leben wollen“, führte Anklam-Trapp in das Thema ein. Sie stellte heraus, dass es dazu besonders im ländlichen Raum entsprechend angepasste medizinische und pflegerische Dienstleistungsangebote geben müsse. So habe der Landkreis Alzey-Worms mit dem Modellprojekt der „Gemeindeschwester Plus“ eine zukunftsweisende Maßnahme umgesetzt.

    Osthofen ist auf gutem Weg
    „Mit dem neu eingerichteten Pflegestützpunkt sowie dem im Bau befindlichen Gesundheitszentrum ist auch Osthofen auf einem guten Weg, die medizinische und pflegerische Versorgung für die Zukunft sicherzustellen“, lobte Anklam-Trapp die Bauprojekte des Architekten und Gastgebers des Abends, Jörg Deibert. Dieser hatte zuvor den Werdegang der beiden Baumaßnahmen erläutert und auf dabei auf die positive Zusammenarbeit mit der Landtagsabgeordneten und der Stadt Osthofen verwiesen.

    „Unsere Landesweit 135 Pflegestützpunkte sind wichtige Anlaufstellen, die wir mit der Gemeindeschwester plus und den persönlichen Pflege-Managern weiter stärken und ausbauen wollen“, schloss sich auch Bätzing-Lichtenthäler ihren Vorrednern an. Der Mix aus vielfältigen Angeboten, solle es den Menschen ermöglichen, nach eigenen Vorstellungen zu leben und genau die Unterstützung zu erhalten, die gewünscht und benötigt wird. Das Zukunftsprogramm „Gesundheit und Pflege – 2020“ bündele bisherige erfolgreiche Aktivitäten. Gleichzeitig setzte es neue Impulse für innovative Konzepte und fördert Maßnahmen, die dazu beitragen, die Versorgung auch in den ländlichen Regionen des Landes auch in Zukunft zu sichern. „Gute Pflege ist ein Grundrecht und darf kein Luxus werden“, so die Staatsministerin.

     

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