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  • Sa., 13. Juni 2026, 11:49 Uhr
    FDP Worms: Ali Kesler als Kandidat für die Wormser OB-Wahl im September nominiert / Sicherheit, Sauberkeit, Erreichbarkeit und Bürgernähe als zentrale Punkte

    „Damit Worms wieder lächelt“

    Ali Keslers Wahlkampf steht dem Motto „Damit Worms wieder lächelt“.

    „Ich möchte mich mit meiner Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahl 2026 aktiv für die Zukunft unserer Stadt einsetzen“, so Ali Kessler. Der 35-jährige Wormser Unternehmer wurde am Dienstagabend von der Kreismitgliederversammlung der FDP Worms als Kandidat der Liberalen gewählt. Die vorgezogene Oberbürgermeisterwahl findet am 13. September 2026 statt, eine mögliche Stichwahl am 27. September. 

    In seiner Pressemitteilung von Samstag unterstreicht er: „Worms ist eine Stadt mit Geschichte, Stärke und großem Potenzial. Gleichzeitig spüre ich in vielen Gesprächen, dass viele Bürgerinnen und Bürger unzufrieden sind. Sie wünschen sich mehr Sicherheit, mehr Sauberkeit, eine bessere Erreichbarkeit, eine stärkere Wirtschaft und eine Verwaltung, die schneller, verständlicher und bürgernäher arbeitet“.

    Motto als klares Zielbild

    Er trete nicht an, „um eine Kette zu tragen, sondern weil Worms wieder funktionieren muss – sicherer, sauberer, erreichbarer und bürgernäher.“ Sein Wahlkampf stehe unter dem Motto: „Damit Worms wieder lächelt.“ Dieser Satz sei kein lockerer Spruch, sondern ein klares Zielbild. 

    „Worms lächelt, wenn sich Menschen sicher fühlen“, zeigt sich Kasseler überzeugt. Die Stadt lächele, wenn Straßen, Plätze und Grünflächen gepflegt seien, wenn die Innenstadt erreichbar bleibe, wenn Handel und Gastronomie gestärkt würden, wenn Unternehmen investieren könnten und Bürgerinnen und Bürger das Gefühl hätten, in dieser Stadt bewege sich etwas.

    Für Ali Kesler stünden vier Themen im Mittelpunkt: „Sicherheit, Sauberkeit, Erreichbarkeit und Bürgernähe“. Dies seien keine abstrakten Begriffe, sondern Alltagsthemen, die viele Menschen in Worms direkt betreffen.

    Frei und ohne Angst

    Sicherheit bedeute für Kesler, dass Menschen sich in unserer Stadt frei und ohne Angst bewegen könnten. Sauberkeit bedeute „Respekt vor den Bürgerinnen und Bürgern und vor unserem öffentlichen Raum“. Erreichbarkeit bedeute, dass „Innenstadt, Geschäfte, Ärzte, Arbeitsplätze und öffentliche Einrichtungen gut zugänglich bleiben müssen“. Dies gelte laut des 2-fachen verheirateten Vaters für „Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung, Arbeitnehmer und Gewerbetreibende“. Bürgernähe bedeute ihm, dass Politik und Verwaltung zuhörten, verständlich kommunizierten und Probleme nicht nur aufnähmen, sondern auch lösen würde. 
    Die Verwaltung sei für Kesler ein zentraler Punkt: „Das Rathaus muss Dienstleister sein, nicht Hindernis. Bürger, Vereine, Unternehmen, Handwerker, Gründer und Investoren brauchen klare Ansprechpartner, verständliche Abläufe und schnellere Entscheidungen“. Wer etwas schaffen, eröffnen, bauen, beantragen oder verbessern möchte, dürfe nicht an der Bürokratie scheitern.

    Wirtschaft in den Mittelpunkt rücken

    Auch die Wirtschaft müsse in Worms wieder stärker in den Mittelpunkt rücken, so der FDP-Kandidat, der selbst Unternehmer im Bereich Bau- und Projektmanagement ist. Ohne eine starke lokale Wirtschaft gebe es keine starke Stadt. „Arbeitsplätze, Ausbildung, Innenstadt, Gastronomie, Handel, Handwerk und kommunale Einnahmen hängen direkt damit zusammen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Worms ein Standort wird, an dem Leistung, Ideen und Investitionen nicht ausgebremst, sondern unterstützt werden“, so Kessler.

    Dazu gehörten „schnellere Genehmigungen, ein engerer Austausch mit Mittelstand, Handwerk, Handel und Gastronomie, ein aktiver Umgang mit Leerstand, bessere Rahmenbedingungen für Gründer sowie eine Innenstadt, die sicher, sauber und erreichbar ist.

    „Wissen, was die Menschen bewegt“

    Ali Kesler bekennt: „Ich weiß, dass viele Menschen mich noch nicht persönlich kennen. Genau deshalb möchte ich einen Wahlkampf führen, der nah an den Bürgerinnen und Bürgern ist“. Daher wolle er in die Stadtteile, mit Vereinen, Betrieben, Familien, Jugendlichen, Senioren und Gewerbetreibenden sprechen. Kesler wolle wissen „was die Menschen bewegt, was sie ärgert und welche Lösungen sie erwarten“.

    Keslers Anspruch sei ein „fairer, sachlicher und moderner Wahlkampf“. Er möchte klare Fragen stellen wie „Was hat sich in Worms wirklich verbessert? Warum bleiben so viele Probleme liegen? Und wie schaffen wir es, dass unsere Stadt wieder mehr Tempo, Ordnung, Verlässlichkeit und Zuversicht bekommt?“

    Kesler zeigt sich überzeugt: „Worms kann mehr. Ich möchte nicht nur kritisieren. Ich möchte Verantwortung übernehmen, konkrete Vorschläge machen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, der FDP Worms und allen konstruktiven Kräften in dieser Stadt daran arbeiten, dass Worms wieder stärker wird“.

    Fußball als wichtiger Teil des Lebens

    Auf Nachfrage des NK zu seinen privaten Interessen nannte Ali Kesler den Sport – hier besonders Fußball – als wichtigen Teil seines Lebens: „Ich habe selbst 12 Jahre in der Jugend von Wormatia Worms gespielt und war viele Jahre als Trainer in verschiedenen Vereinen aktiv. 8 Jahre bei Wormatia Worms, 3 Jahre beim TuS Neuhausen und aktuell seit einem Jahr beim SV Horchheim. Zusätzlich habe ich den Fußballverein FC Azadi Worms e.V. gegründet, um Integration durch Sport zu ermöglichen. Für mich ist Sport mehr als Bewegung oder Wettbewerb. Sport verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft, vermittelt Werte wie Respekt, Fairness und Zusammenhalt und kann gerade jungen Menschen Orientierung geben“.

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