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Di., 29. Juli 2014, 14:08 Uhr
Mit 3: 0 gegen SV Gonsenheim und 0:0 gegen Alemannia Waldalgesheim gewannen die Wormaten das Turnier / Die beiden Konkurrenten trennten sich 0:0
Das Blitzturnier beim VfR Wormatia begann mit „blitzschnellem“ Einschlag
Sascha Wolfert (links) scheiterte ganz knapp am Gonsenheimer Torhüter, bei seinem Versuch den dahinter lauernden und frei stehenden Jonathan Zinram anzuspielen. Foto: Klaus Diehl
VON KLAUS DIEHL Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da schlug es bereits blitzschnell beim Oberligisten SV Gonsenheim ein. Enis Saiti startete über die linke Seite einen tollen Sololauf, konnte von keinem Gegenspieler aufgehalten werden und seine Flanke krönte der Ex-Gonsenheimer Jonathan Zinram zur 1:0-Führung. Auch in der Folgezeit waren die „Rot-Weißen“ vermehrt im Vorwärtsdrang und in der 9. Minute folgte ein nicht minder gekonnter Flankenlauf von Sascha Wolfert und wieder wäre Zinram zur Stelle gewesen.
Doch das Toreschießen wurde ihm vom Gästespieler Joseph Meier abgenommen, der das runde Spielgerät zum 2:0 aus Wormatiasicht in das eigene Tor abfälschte. Solche blitzschnelle Angriffe lassen für die Zukunft hoffen, wenn auch die beiden Protagonisten Saiti und Wolfert in der Regionalliga sicherlich auf härtere Gegenwehr stoßen werden. Doch, dass beide schnelle Beine und gekonnte Füße zum Flanken haben, sei positiv herausgestellt. Weitere Torchancen wurden durch Sandro Löchelt und zweimal Florian Treske noch vergeben, ehe Sascha Wolfert den Gonsenheimer Torhüter Silvester Nawrot in der 34. Minute zum 3:0-Endstand austrickste.
Bedauerlich war, dass Trainer Sascha Eller – der SWFV-Regional-Verband verbietet Gastspieler bei Turnieren – die beiden Kandidaten für die Innenverteidigung, Christ Kasela Mbono aus Kongo, der zuletzt bei der Spvgg. Velbert spielte und Kristian Malenka (Eintracht Frankfurt II) nicht einem letzten Test unterziehen konnte. Außerdem fehlte der erkrankte neue Abwehrchef Benjamin Maas und Tim Paterok, die neue Nummer Eins im Tor. Der zwischen den Pfosten stehende Timo Utecht, der vom VfR Bürstadt kam, bewies mit einer nahezu tadellosen Leistung in beiden Spielen, dass Sascha Eller hinsichtlich der Torhüter wohl die wenigsten Probleme haben dürfte. In der Viererkette testete der Wormatia-Coach die jungen U23-Spieler Max Bergemann-Gorski auf der rechten Seite und Benedikt Thiel in der Innenverteidigung. Außerdem spielten noch Eugen Gopko, Benjamin Himmel, Alan Stulin und der in der 25. Minute eingewechselte Max Mehring.
Beim 0:0, erneut wurde über 45 Minuten gespielt, gegen den Verbandsligisten Alemannia Waldalgesheim, setzte Sascha Eller mit Alexander Kraft, Dennis Meis und Marius Fotescu drei weitere U23 Spieler ein. Dazu Rik Hiemeleers und Ali Özgün. Später noch Wolfert, Treske, Zinram und Saiti. Özgün und Wolfert vergaben zwei gute Torchancen, derweil auf der Gegenseite Timo Utecht mehrfach einen Rückstand verhinderte.