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  • Sa., 15. Februar 2025, 18:15 Uhr
    WORMS: Hunderte setzen bei Protestaktion ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz

    „Demokratie lebt von Freiheit, Respekt und Gerechtigkeit!“

    Gemeinsam protestieren zahlreichen EInwohner für den Erhalt der freiheitlich demokratischen Grundordnung.
    Foto: Rudolf Uhrig

    Von Rudolf Uhrig › Mehrere Tausend Menschen beteiligten sich an der heutigen Demonstration für Demokratie, Toleranz und Vielfalt in Worms. Wie der öffentlich-rechtliche SWR im Vorfeld berichtet hatte, waren 500 Menschen zur Kundgebung erwartet worden, zu der rund 20 Organisationen und Parteien aufgerufen hatten.

    Die Protestaktion startete um 14 Uhr vom Sankt Albans-Platz am Hauptbahnhof, ging durch die Wilhelm-Leuschner-Straße („KW“) vorbei am Winzerbrunnen zum Marktplatz, wo mit Liedern und Reden für eine offene und tolerante Gesellschaft, in der Minderheiten geschützt und Vielfalt unterstützt wird, geworben wurde.

    Emotionale Dekanin

    Ein emotionaler Betrag kam von Dekanin Jutta Herbert: „Wir stehen heute hier, weil uns unsere Demokratie am Herzen liegt. Sie lebt von Freiheit, Respekt und Gerechtigkeit. Doch diese Werte sind in Gefahr“, sagte sie. Mit einem Zitat des Apostel Paulus „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“, schloss sie ihre Rede.

    Appell der Veranstalter

    Die Botschaft an diesem Februarsamstag: Eine demokratische Partei zu wählen, die sich gegen den Rechtsruck stellt und sich für die Würde des Menschen einsetzt.

    Es gab keine Zwischenfälle. Die Demonstration wurde von der Polizei geschützt und begleitet.

    Appell aus München

    Aufgrund der ständigen Bezugnahme bei Facebook auf den Tod einer 37-jährigen Mutter und ihrer zweijährigen Tochter in München: Die Hinterbliebenen suchten heute das Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung (SZ) und betonten hierbei, dass der Tod und der Verlust nicht benutzt werden dürfe, um Hass zu schüren und ihn politisch zu instrumentalisieren. 
    „Amel war ein Mensch, der sich für Gerechtigkeit eingesetzt hat. War aktiv für Solidarität, Gleichheit und setzte sich für Arbeitnehmer*innenrechte ein und gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Ihr war es sehr wichtig, ihrer Tochter diese Werte mitzugeben“, so die trauernde Familie gegenüber der SZ.

     

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