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  • Mo., 23. September 2013, 10:09 Uhr
    Erstklässler erhalten ADAC-Sicherheits-Westen / Schulleiterin Iris Unselt, Ortsvorsteher Adolf Kessel und Elternsprecherin Ursula Weber überreichen Leucht-Westen

    Gut vorbereitet in die dunkle Jahreshälfte

    Die beiden ersten Klassen der Rheindürkheimer Grundschule haben aus den Händen von Schulleiterin Iris Unselt, Ortsvorsteher Adolf Kessel und Elternsprecherin Ursula Weber leuchtende Sicherheits-Westen erhalten. Nun können die Kinder auf dem Schulweg morgens, wenn es noch dunkel ist, besser gesehen werden von Autofahrern. Der ADAC hatte die Westen im Rahmen seiner Aktion zum Schulanfang kostenlos zur Verfügung gestellt. In der Aula konnte die Funktion auch gleich überprüft werden. Die Schulleiterin verdunkelte die Aula und leuchtete dann, zum Vergnügen der Jüngsten, die Reihen mit der Taschenlampe ab – und siehe da, die Westen leuchteten und reflektierten.

    Gut vorbereitet in die dunkle JahreshälfteMit einem Song, dem „Sicherheits-Westen-Song“, den sie mit den Klassenlehrerinnen eingeübt hatten, bedankten sich die Schülerinnen und Schüler auf der Bühne. „Damit mich alle sehen, mach ich mich jetzt chic - Weste an, Kapuze auf, das ist der ganze Trick!“, hieß es in dem Lied, dessen Refrain lautete: „Weste an, Kapuze auf das ist das allerbeste! Die Gelbe mit den roten Streifen ist meine Lieblingsweste!“. Und der Eifer, mit dem die Kids die Weste entgegen nahmen und sich anzogen, zeigte einmal mehr, mit wie viel Spaß sie bei der Sache waren. Die Westen haben Kapuzen und sind extra so geschnitten, dass auch gut Platz für den Ranzen ist.

    Eltern in Vorbildfunktion
    Vor der Übergabe waren Kessel und Unselt gemeinsam mit den Kids die Gründe durchgegangen warum es denn so wichtig ist für Erstklässler, eine Warnweste zu tragen. Auch Eltern waren zur Übergabe der Westen mitgekommen. An sie gerichtet machte Adolf Kessel auf die Vorbildfunktion aufmerksam. Als Beispiel nannte er die Kirchstraße, diese sei zwar für Erwachsene ganz gut einsehbar, trotzdem sei es richtig, mit Blick auf die Kinder die Fußgängerampel zu benutzen. Unselt wies darauf hin, dass im Winter wegen der längeren Dunkelheit dreimal so viele Unfälle passierten als im Sommer und gerade Jüngere häufig betroffen seien. Alle 27 Minuten wird laut ADAC auf Deutschlands Straßen ein Kind vom Auto erfasst. Als besonders gefährdet gelten diejenigen, die erstmals allein unterwegs sind – die Schulanfänger.

    Um noch mehr zu motivieren, die Weste auch wirklich jeden Tag anzuziehen, rief die Schulleiterin einen Wettbewerb aus: Die Klasse, der beiden ersten Schuljahre, die die Weste am Ende der dunklen Jahreszeit am häufigsten getragen hat, erhält einen kleinen Preis.

     

     

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