So., 08. September 2013, 13:46 Uhr
Die Moschee als Ort der Begegnung und des Glaubens
Die Moschee als Ort der Begegnung und des Glaubens
Die Moschee als Ort der Begegnung und des GlaubensAuf Einladung des Migrationsbeauftragten der SPD-Osthofen, Cihan Ölmez, besuchten Teile der SPD Osthofen und Gäste die Milli Görüs Gemeinde in Worms.
Gemeinsam mit dem Sekretär Aydin Gecgel und der Frauenbeauftragten Hatice Cevik wurden das islamische Gotteshaus und die Gemeinderäume besichtigt.
Neben der Besichtigung, wurden das sehr aktive Gemeindeleben dargestellt, dass auf Integration und Bildung setzt. „ Wir Muslime sind ein Teil von Worms und setzen uns aktiv für die Integration unserer Gemeindemitglieder ein. Unsere Heimat ist Worms und Rheinhessen und dann gehört es natürlich dazu, sich aktiv in der Gesellschaft zu engagieren.“, so Hatice Cevik.
Bei der anschließenden Diskussionsrunde konnten viele Fragen gestellt werden, die durch den Sekretär Aydin Gecgel ausführlich beantwortet wurden.
„ Sie haben Mut, unsere Gemeinde zu Besuchen, den es gehört immer Mut dazu, dass vermeidlich Fremde und Unbekannte kennen zu lernen. Sie bringen den Mut auf und dafür sind wir froh und dankbar „ so Herr Gecgel.
Diskussion bringt kritische Fragen
Bei der Diskussionsrunde wurden auch zahlreiche kritische Fragen gestellt, wie zum Beispiel die Bedeutung der Frauen im Islam oder die Bedeutung der verschiednen Ausrichtungen innerhalb der muslimischen Gemeinden. „ Jede Religion, ob Christentum, Judentum oder der Islam ist auf Frieden und Nächstenlieb aufgebaut.
Wenn der Glaube für politische Zwecke missbraucht wird, hat dies nicht mit Glauben zu tun.“, so der Migrationsbeauftragte der SPD Osthofen, Cihan Ölmez.
„Für uns als SPD steht der Mensch im Mittelpunkt und somit auch seine Religion. Wenn wir unseren Nachbarn zum Beispiel kennen und schätzen, so werden wir auch seine Kultur und seinen Glauben schätzen und akzeptieren. Unsere Gesellschaft funktioniert nur miteinander und das auch auf den Ebenen der Religion“, führt der stellv. Vorsitzende und Mitorganisator Kai Kronauer zum Abschluss des Besuchs aus.