Mo., 07. Oktober 2013, 17:04 Uhr
Auslandshelfer Karlheinz Pfaff beeindruckt mit einem Vortrag bei der SPD Worms-Mitte
„Ein Recht auf ein Leben in Würde“
Teamfähigkeit, Stressresistenz und körperliche Leistungsfähigkeit sind nur einige der Eigenschaften, die ein Auslandhelfer in Krisensituationen vor Ort von Haus aus mitbringen muss. Dies erfuhren die Mitglieder der SPD Worms-Mitte bei der letzten öffentlichen Vorstandssitzung in einem beeindruckenden Vortrag, zu dem sich auch viele Bürgerinnen und Bürger, unter Ihnen auffallend viele Jugendliche, im Römischen Kaiser eingefunden hatten.
„Die Einsatzanfrage in eine Krisenregion kommt meistens via SMS“, so der Leiter der ASB Notfalldienste in Worms, der unter anderem auch dem „First Assistance Samaritan Team“ (FAST), dem sogenannten „Schnelleinsatzteam des ASB“, angehört.
Schon weltweit aktiv gewesen
Viele Länder hat er schon gesehen: U.a. Haiti nach dem Beben, Sumatra, oder auch zuletzt den Nord-Irak. „Kalle“, so wie ihn viele nennen, ist hier eines ganz wichtig: Die Unparteilichkeit der Helferinnen und Helfer vor Ort. „Nur so kann man humanitäre Hilfe leisten, ganz gleich mit welchem politischen System man es zu tun hat“. Der Mensch müsse im Mittelpunkt stehen und die schnelle Hilfe, damit sich beispielsweise keine Krankheiten ausbreiten. Nach den ersten Wochen übernehmen dann nach und nach die Hilfsorganisationen vor Ort die weitere Koordination. Andreas Gölz, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Worms-Mitte, bedankte sich ausdrücklich für dieses selbstlose Engagement, das uneingeschränkt mit viel Applaus von allen Anwesenden bestätigt wurde.
Weitere Informationen zum ASB finden Sie auf
www.asb-worms.de und zum SPD Ortsverein Worms-Mitte auf
www.spd-worms-mitte.de