37 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger nun deutsche Staatsbürger
Einbürgerung als Zeichen der Integration
Am Mittwoch, dem 5. Juni, erhielten 37 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger aus 15 verschiedenen Nationen die deutsche Staatsbürgerschaft. Die feierliche Übergabe der Urkunden durch Oberbürgermeister Michael Kissel erfolgte am Nachmittag im Ratssaal des Wormser Rathauses. „Heute ist ein besonderer Tag in Ihrem Leben, aber auch ein besonderer Tag für die Stadt Worms", so der Stadtchef.
Eingeleitet wurde der Festakt musikalisch von Schülern der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule.
Das Land befinde sich im demografischen Wandel, sei aber gleichzeitig Teil des globalen wirtschaftlichen Wettbewerbs, machte der OB deutlich. Deshalb sei Zuzug immens wichtig, um wettbewerbs- und konkurrenzfähig zu bleiben. „Unsere Gesellschaft soll stark bleiben und sich weiterentwickeln“, betonte der OB.
Zudem wies er auf die Notwendigkeit von Sprachkenntnissen hin. „Die wesentlichste Voraussetzung für die Einbürgerung ist, dass man die deutsche Sprache beherrscht, sowohl in Wort als auch in Schrift.“ Um sich miteinander verständigen zu können, sei es wichtig, die gleiche Sprache zu sprechen. Ebenso wichtig sei jedoch auch der gegenseitige Respekt, betonte Michael Kissel.
Die Einbürgerung in einem feierlichen Rahmen geht zurück auf eine Initiative des Ministeriums des Innern und für Sport, das den Landkreisen und den kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz eine einheitliche Verfahrensweise bei der Aushändigung der Einbürgerungsurkunden vorgeschlagen hatte. Mit dieser Regelung soll der besondere Stellenwert dieser Amtshandlung verdeutlicht werden.