
Am 8. Juli 1926 wurde er in Worms in eine stark religiös geprägte jüdische, aus dem heutigen Polen stammende Familie geboren: Norbert Cymbalista hat zusammen mit seiner Familie ab 1933 die Schrecken der NS-Barbarei erlebt und konnte vor kurzem in seiner ‚neuen‘ Schweizer Heimat seinen 100. Geburtstag feiern.
In diesen Tagen konnte er, der nach dem Krieg mit nichts als dem nackten Leben völlig neu anfangen musste und der fast seine gesamte Familie im Holocaust verloren hat, dem Jüdischen Museum in Frankfurt seine einzigartige Sammlung jüdischer Kultgegenstände als dauerhafte Leihgabe übergeben: Es handelt sich um die weltweit größte Kollektion von Rimonim, kunstvollen Aufsätzen zum Schmuck der Tora-Rollen, die er seit Jahrzehnten mit Leidenschaft und Sachverstand gesammelt hat. Die Übergabe fand am 1. September in Frankfurt am Main in einem ebenso feierlichen Rahmen statt.
Die Stadt Worms gratulierte dem seiner Heimatstadt trotz aller Schrecknisse eng verbundenen in Frankfurt auf das Herzlichste zum besonderen Ereignis. Qualität und Art der Präsentation der wundervollen Stücke sind herausragend und lassen das sammlerische Vermächtnis eines bemerkenswerten Wormsers auf Dauer erlebbar bleiben.
Nähere Informationen gibt es auf der Webseite des Jüdischen Museums in Frankfurt unter www.juedischesmuseum.de/museum/beitrag/detail/rimonim-aus-aller-welt
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