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  • Mo., 20. Januar 2025, 10:55 Uhr
    Wiesoppenheim: Martinschor überreicht Spende in Höhe von 2.000 Euro für Stadtdorfprojekt

    Es ist noch ein weiter Weg

    Von links: Karin Kurkofka, Peter Rißberger, Albert Gabel, Wiltrud Hasch, Hilde Amannt, und Caroline Wieland bei der Scheckübergabe.
    Foto: Klaus Rißberger

    Am Nachmittag des 22. Dezember 2024 platzte die Kirche St. Martin in Wiesoppenheim aus allen Nähten, denn der Martinschor Wiesoppenheim hatte zu seinem Weihnachtskonzert „Heilige Nacht" eingeladen. Der Veranstaltungsraum konnte bei weitem nicht alle Besucher aufnehmen, sodass nicht wenige sich bis in den Mittelgang drängten. Nach dem etwa 60-minütigen Konzert unter der Leitung von Yvonne Rudek genossen Chor und Konzertbesucher Glühwein und kleine Köstlichkeiten unter freiem Himmel. Ziel des Konzertes war es, neben der Einstimmung auf Weihnachten Spenden für das Herzensprojekt – das Stadtdorfprojekt Wiesoppenheim – zu sammeln. 

    „Zu 100 Prozent für Wiesoppenheim"

    Mit Erfolg. Am Donnerstag, dem 16. Januar, trafen sich das Gremium des Martinschors, Ortsvorsteher Peter Rißberger und Projektkümmerer Albert Gabel im Martinssaal, um die stolze Spendensumme von 2.000 Euro feierlich zu überreichen. „Zu 100 Prozent für unser Wiesoppenheim“, wie Gremiumsmitglied Karin Kurkofka feststellte.

    Bei der Spendenübergabe berichtete Gabel, dass das Projekt „Bücherturm" in der Zelterstraße seit kurzem abgeschlossen sei. Der ehemalige Uhrenturm der Sparkasse ist dank persönlichen Einsatzes und handwerklichen Geschicks wieder voll funktionsfähig und beherbergt zudem einen wettergeschützten und beleuchteten Büchertauschschrank. Eine gestiftete Bank daneben lädt ein zum Verweilen und Lesen.

    Mit Engagement und Beziehungen

    Wie der Dorfkümmerer anmerkte, sei all das ohne die große Hilfe und Motivation von Privatpersonen nicht machbar. Nur mit jeder Menge Engagement und Beziehungen komme man voran. Leider sei man nach wie vor auf Geld- und Sachspenden angewiesen, um die Finanzierungslücke zu überbrücken. Die Anschubfinanzierung ist längst in benötigtes Material investiert, aktuell steht noch eine Entscheidung über eine weitere Finanzierung des Landes aus. Auch ziehe das ganze Projekt unheimlich viel Bürokratie nach sich, sagt Ortsvorsteher Peter Rißberger. „Da durchzusteigen ist alles andere als einfach.“ Auch er hat sich persönlich dafür eingesetzt, damit das Projekt überhaupt zustande kommen konnte.

    Baufortschritt wird dokumentiert

    Fest steht: Es ist noch ein weiter Weg, den Wiesoppenheim bis zur Vollendung des Projekts vor sich hat. Dennoch freut sich der Martinschor Wiesoppenheim, mit der neuerlichen Geldspende ein Stück dieses Weges für das Stadtdorfprojekt ebnen zu können. Wiesoppenheim gilt mittlerweile als „Leuchtturmprojekt“. Die Hürden waren nicht gering, dennoch wird seit Ende 2023 fleißig Hand angelegt. Ein Mehrgenerationenplatz befindet sich in der Entstehung und der Baufortschritt wird regelmäßig von den Dorfkümmerern dokumentiert.

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