POL-PPMZ: Mainz (ots) – Ein 31-jähriger Mann ist am 22. August Opfer einer wiederholt auftretenden Betrugsmasche geworden. Die Täter erbeuteten mehr als 10.000 Euro über ein gefälschtes Bank-Sicherheitsverfahren.
Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der Geschädigte eine SMS, die angeblich von seinem Kreditkarteninstitut stammte. Darin wurde er aufgefordert, eine angegebene Rufnummer zu kontaktieren, da angeblich eine verdächtige Transaktion aus dem europäischen Ausland über mehrere tausend Euro festgestellt worden sei. Als der Mann die Nummer anrief, spiegelten die Betrüger vor, die Transaktion stornieren zu wollen.
Hierfür schickten sie eine Freigabeaufforderung und baten den Geschädigten, den Vorgang in seiner bankeigenen Secure-App zu bestätigen. Doch statt einer Stornierung stimmte der Mann damit unwissentlich einer Überweisung zu: Mehr als 10.000 Euro wurden unmittelbar vom Konto des Opfers abgebucht.
Der Geschädigte veranlasste umgehend die Sperrung aller seiner Konten und erstattete Anzeige auf der Polizeidienststelle. Die Ermittlungen dauern an.
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