
In diesem Jahr unterhielt der Katholische Frauenbund sein ausschließlich weibliches Publikum mit abwechslungsreicher Vielfalt. Ohne den üblichen Elferrat, aber mit zwei Moderatorinnen, Tina Michel und Gudrun Boxheimer, in den Rollen der Marktwinzerinnen, wurde die Fastnachtssitzung dieses Jahr ungewöhnlich eröffnet. Nach einer Schunkelrunde, die den Grundstein für eine ausgelassene Stimmung legte, wurde sowohl das Publikum als auch das Prinzenpaar Chrissi I. und Marco I. mit ihrem närrischen Sekretär Willi begrüßt.
Die „Mäd vum Ort“ Annemarie Jennewein und Bärbel Christmann besangen in Bänkelsängermanier so manch lustige Geschichte aus dem Alltag. Im Anschluss beeindruckte Jule Borst das Publikum mit ihrer Rede als Kirchturmgockel, in der sie über das Ortsgeschehen des Vorjahres berichtete. Fazit; „Um was zu erlebe, brauchschde do net fort“. Bleibt festzuhalten, dass Owerum als erste Gemeinde eine Frau an der Spitze der Kirche hat.
Fünf Sonnenblumen vom Marktstand begeisterten das Publikum mit tollen Kostümen und Tanz. Als Mutter und Tochter amüsierten Nicole Roth und Nicole Ostgathe mit ihren Erfahrungen über Wellness. Vor der Pause wurde das Publikum noch mit frischen Vitaminen von fünf tanzenden Citrus „Früchtchen“ versorgt, die mit ihren farbenfrohen Kostümen und spritzigen Tanz das Publikum mitrissen.
Nach 2X11 Minuten Pause brachte eine Stimmungsrunde das närrische Publikum wieder in Bewegung. Sechs junge Marktwinzerinnen bekamen für ihren flotten Tanz stehende Ovationen vom Publikum. Nach anstrengender Pizzawerbung gönnten sich Carmen Fieberling und Maria Kaltenthaler eine kurze Pause bei den Marktwinzerinnen. Mit schlagfertigen Pointen und Anekdoten brachten sie das Publikum zum Lachen. Ihre Pizzakostümen ließen dem Publikum das Wasser im Mund zusammenlaufen. Acht Clowns sorgten als Chaos Orchester mit ihren Kazoo-Trompeten noch einmal für musikalischen Schwung.
Für den krönenden Abschluss sorgte die Rede von Gudrun Boxheimer. Sie berichtete von ihrer abenteuerlichen Reise mit ihrem Mann nach Amsterdam, von ihrem neuen Badeanzug und der berauschenden Wirkung der Haschkekse. Bei stehendem Applaus leitete sie das Finale ein. Die Fastnacht des Frauenbundes Abenheim war damit ein voller Erfolg und bewies erneut, dass Frohsinn, Humor und Tanz die perfekte Mischung für eine gelungene Fastnacht darstellen.
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