
Die angekündigte Hochdruck-Dampfreinigung der Wormser Innenstadtflächen nimmt Fahrt auf. Nach Abstimmung mit dem spezialisierten Fachunternehmen hat die Stadtverwaltung nun den detaillierten Ablaufplan für die rund 16.500 Quadratmeter umfassende Maßnahme festgelegt. Die Reinigung erfolgt in mehreren Phasen, um die Beeinträchtigungen für den Lieferverkehr und die Passanten so gering wie möglich zu halten.
Den Auftakt macht ab Mittwoch, dem 23. März, der Bereich der Wilhelm-Leuschner-Straße („KW“) inklusive der Renz- und Karmeliterstraße.
In der darauffolgenden Kalenderwoche 14 verlagern sich die Arbeiten in die Fußgängerzone „Römischer Kaiser“. Parallel dazu werden in dieser Woche bereits die ersten Bushaltestellen im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) intensiv gereinigt.
Nach einer planmäßigen Unterbrechung in der KW 15 werden die Arbeiten in der Kalenderwoche 16 fortgesetzt und abgeschlossen. In dieser finalen Phase stehen die Gehwege rund um den Marktplatz, die Petersstraße sowie die sensiblen Bereiche an der Dreifaltigkeitskirche auf dem Programm.
Den Abschluss bilden der Bahnhofsvorplatz Ost (St-Albans-Platz) sowie die Fußgängerunterführung am Hauptbahnhof.
„Durch die abschnittsweise Reinigung können wir sehr gezielt vorgehen“, erklärt Annett Böttner, Leiterin der Abteilung Verkehrsinfrastruktur und Mobilität. „Wir bitten die Geschäftsinhaber in den jeweiligen Abschnitten weiterhin darum, ihre Außenflächen in den genannten Wochen freizuhalten, damit unsere Maschinen bis an die Hauskanten reinigen können.“
Die Stadt Worms setzt bei diesem Verfahren auf über 100 Grad heißen Wasserdampf ohne chemische Zusätze. Die Flächen sind unmittelbar nach der Reinigung wieder trocken und für den Publikumsverkehr freigegeben.
Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst führt dazu aus: „Mit der Intensivreinigung setzen wir ein sichtbares Zeichen für eine saubere und attraktive Innenstadt. Mir ist wichtig, dass wir hier nicht nur kurzfristig nachbessern, sondern nachhaltig die Aufenthaltsqualität in Worms verbessern. Gleichzeitig achten wir bewusst darauf, die Belastungen für Anlieger, Handel und Besucher so gering wie möglich zu halten. Ich danke allen Beteiligten für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.“
Beitrag aus der Rubrik