„In einer sich verändernden Gesellschaft brauchen wir für die Kleinsten neue pädagogische Konzepte und Impulse. Das seit vielen Jahren erfolgreiche Programm für Konsultationskitas zeigt uns immer wieder, wie kreativ Erzieherinnen und Erzieher sind und wie viel jede einzelne Kita leisten kann“, erklärt Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
In der sechsten Runde des Programms wurden 15 Kindertageseinrichtungen zu Konsultationskitas ernannt, darunter auch die Kita Regenbogen in Osthofen mit der kooperierenden BBS Worms. Nun hat Hubig die Bescheide für das Jahr 2025 bewilligt. „Unsere Erfahrungen zeigen: Alle Seiten profitieren – Kita-Teams, Träger, angehende Erzieherinnen und Erzieher in den Fachschulen, Fachschullehrkräfte und nicht zuletzt die Kinder selbst“, so Hubig. Die ausgewählten Kitas erhalten von 2024 bis 2026 eine finanzielle Förderung für die Umsetzung der Konsultationsarbeit und ermöglichen so ein ganz besonderes Angebot. Das Bewerbungsverfahren fand 2023 statt.
Gefördert werden auch Kitas mit den Schwerpunkten Bildung für nachhaltige Entwicklung, Personal- und Qualitätsmanagement in der Kita, Sozialraum, durch Bewegung die Welt begreifen und Kita als Gesprächsort.
Seit 2008 unterstützt das Land Rheinland-Pfalz Kitateams dabei, anderen Kitas und weiteren Interessierten Einblick in die Umsetzung eines pädagogischen Schwerpunktes zu ermöglichen. Dafür erhalten die Kindertageseinrichtungen drei Jahre lang eine finanzielle Förderung von bis zu 15.000 Euro im Jahr. Durch den Austausch mit anderen Kitas, Lehrkräften und Ausbildungspersonal erhalten auch die Konsultationskitas viele Impulse.
Seit 2018 gibt es für jede Konsultationskita eine kooperierende Fachschule. So werden Auszubildende mit der Praxis zusammengebracht und können in den Einrichtungen hospitieren. Umgekehrt berichten Erzieherinnen und Erzieher in der Berufsschule von ihrem Arbeitsalltag, besuchen Lehrerkonferenzen, und präsentieren sich auf Berufsinformationsmessen.
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