
Die Stadt Worms folgt in diesem Jahr wieder dem Aufruf des WWF Deutschland und unterstützt die „Stunde der Erde“. Mit der Earth Hour fordern Menschen, Städte und Unternehmen weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz. Gemeinsam wird am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr, für eine Stunde das Licht ausgeschaltet, um so ein Zeichen zu setzen. Bekannte Bauwerke, öffentliche Gebäude und Denkmäler stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit. Wie im vergangenen Jahr schaltet die Stadt Worms mit Hilfe von EWR die Beleuchtung am Dom St. Peter und dem Nibelungenturm auf der Nibelungenbrücke für eine Stunde aus. Außerdem wird das Licht an der Pauluskirche, der EWR-Zentrale und der Dreifaltigkeitskirche abgeschaltet.
Bürgermeisterin Stephanie Lohr erklärt: „Die Earth Hour ist ein wichtiger Moment, um gemeinsam Verantwortung zu zeigen; für unsere Stadt und für kommende Generationen. Wenn wir hier vor Ort das Licht ausschalten, wird sichtbar, wie viel Kraft im gemeinsamen Handeln steckt. Zusammen können wir den Wandel schaffen.“ Daher ruft Bürgermeisterin Lohr gemeinsam mit dem städtischen Klimaschutzmanager Martin Hassel alle Wormserinnen und Wormser dazu auf, durch einstündiges Lichtausschalten mitzumachen.
Ob von zuhause oder unterwegs, ob analog oder digital – der WWF und die Stadt Worms laden alle Bürgerinnen und Bürger sowie jegliche Unternehmen, Institutionen und Vereine erneut ein, sich an der symbolischen Aktion zu beteiligen, denn Klimaschutz geht nur gemeinsam. Alle Wormserinnen und Wormser sind aufgerufen, am Abend des 28. März die eigenen vier Wände für eine Stunde ins Dunkel zu tauchen, um zusammen mit Menschen über den ganzen Globus verteilt ein starkes Zeichen für eine klimagerechte Gesellschaft, einen ambitionierten Klimaschutz und eine starke Demokratie zu setzen.
In diesem Jahr steht die Earth Hour in Deutschland unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Das bedeutet ganz konkret: Das Licht ausschalten und zugleich ein Zeichen setzen. Denn jede und jeder Einzelne kann sich dafür einsetzen, eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen, indem wir gemeinsam mehr Klima- und Umweltschutz einfordern. Die Aktion hat vor allem symbolischen Charakter, denn die Einsparungen durch eine Stunde Dunkelheit sind eher gering. Sie kann jedoch zu einer öffentlichen Auseinandersetzung rund um die Themen des Klimaschutzes sowie über die Notwendigkeit der einen oder anderen Außenbeleuchtung anregen.
Jede und jeder Einzelne kann sich für mehr Klimaschutz engagieren. Mögliche Maßnahmen sind unter anderem der Wechsel von Glühbirnen zu LED-Lampen oder der Austausch alter Haushaltsgeräte. Die energetische Sanierung des Eigenheims oder die Installation von Photovoltaikanlagen sind andere Bausteine für mehr Klimaschutz. Die Stadt Worms vermittelt Termine für eine kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale und verweist auf die kostenfreie Unterstützung auf dem Weg zur eigenen Solaranlage durch das BürgerNetzwerkSolar.
Die weltweit größte Klima- und Umweltschutzaktion findet dieses Jahr bereits zum 20. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Die „Stunde der Erde“ wird mittlerweile auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit werden Millionen von Menschen, tausende Städte und unzählige Unternehmen auch dieses Jahr wieder gemeinsam das Licht abschalten.
Anlässlich der Earth Hour findet in Worms dieses Jahr zum dritten Mal der „Wormser Klima-Frühling“ statt, um die Wormserinnen und Wormser für den Klimaschutz zu sensibilisieren und ins Handeln zu bringen. Im Rahmen dessen wurde das Klima-Puzzle durchgeführt und es finden wöchentliche Vorträge der Online-Seminarreihe Solar und Wärme statt.
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