
Für ihr langjähriges und besonderes ehrenamtliches Engagement erhielten Markus Holzmann und Kevin Jeffries die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Die Auszeichnungen wurden im August durch Ministerpräsident Gordon Schnieder verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde im Wormser Rathaus überreichte Oberbürgermeister Adolf Kessel nun die Ehrennadeln und Verleihungsurkunden sowie Glückwunschschreiben des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Andreas Kruppert.
„Unsere Gesellschaft lebt davon, dass es Menschen gibt, die sich für andere engagieren“, betonte Kessel. „Mit Markus Holzmann und Kevin Jeffries werden zwei Wormser Bürger ausgezeichnet, die sich über Jahrzehnte hinweg mit großem persönlichem Einsatz eingebracht und dabei insbesondere junge Menschen begleitet und gefördert haben.“
Markus Holzmann engagiert sich seit Jahrzehnten in der Philatelie und insbesondere für die Förderung junger Menschen. Seit 1986 ist er Mitglied im Bund Deutscher Philatelisten und engagiert sich seit 1995 im Briefmarkensammlerverein Worms e.V.
1998 gründete er die Jungen Briefmarkenfreunde Worms, deren Gruppenleiter er bis heute ist. Über viele Jahre organisierte Holzmann zahlreiche Jugendveranstaltungen. Darüber hinaus engagierte er sich bei den Jungen Briefmarkenfreunden Hessen und war mehrere Jahre Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Philatelisten-Jugend.
Daneben ist Holzmann Vorsitzender der Chorgemeinschaft 2012 Worms-Horchheim e.V. und engagiert sich bei der Organisation der Horchheimer Kerwe.
Auch Kevin Jeffries widmet sich seit Jahrzehnten der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit nahezu 30 Jahren ist er als Jugendtrainer im Fußball tätig und begleitet zahlreiche junge Menschen. Sein eigener Weg zum Fußball begann beim ASV Nibelungen. Im Laufe seiner ehrenamtlichen Tätigkeit war Jeffries bei zahlreichen Wormser Vereinen tätig. Seit 2019 engagiert er sich beim SV Leiselheim.
Dabei geht es ihm nicht allein um den sportlichen Erfolg. Vielmehr möchte er Kindern und Jugendlichen Gemeinschaft, Fairness und Respekt vermitteln. Als ein Spieler seiner Mannschaft aufgrund seiner Hautfarbe angegriffen wurde, setzte Jeffries gemeinsam mit der Mannschaft ein Zeichen gegen Rassismus. Die Mannschaft wurde daraufhin auf den Campus des Deutschen Fußball-Bundes nach Frankfurt eingeladen.
„Beide haben Generationen junger Menschen für ihre jeweilige Leidenschaft begeistert, ihnen Gemeinschaft vermittelt und ihnen Möglichkeiten gegeben, selbst Verantwortung zu übernehmen. Dieses Engagement verdient unseren besonderen Respekt und unsere Anerkennung“, schloss Oberbürgermeister Adolf Kessel.
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