Schlammsee auf dem Radweg Osthofen/Abenheim ausgetrocknet
Gute Nachricht für Radler
Bisher stellte der Schlammsee ein unangenehmes Hindernis für Radfahrer dar. Das soll nun endlich Geschichte sein.
Der landwirtschaftliche Wirtschaftsweg über die Herrnsheimer Gemarkung Rheinberg stellt eine sehr gute Radwegeverbindung von Osthofen nach Abenheim dar und ist auch für den Tourismus ausgeschildert. Nachteil bisher: Nach jedem Gewitter oder Regenguss entstand eine große bis zu 40 cm tiefe Wasserfläche, die zusätzlich verschlammte, sodass ein Befahren mit dem Rad wochenlang unmöglich war.
Durch die Initiative des Bauern- und Winzervereins Herrnsheim, sowie auch durch die CDU Ortsverbände Herrnsheim, Abenheim und Osthofen konnte nun mit der Abteilung Verkehrswegebau der Stadt Worms eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Die anliegenden Winzer haben sich bereit erklärt, aufgeschüttete Dämme an den Weinbergen teilweise zu entfernen, damit das Wasser geregelt abfließen kann.
Wasser soll schneller versickern
Im Gegenzug legte die Stadt Worms eine Versickerungsmulde an, damit an der tiefsten Stelle ankommendes Wasser schneller versickern kann. Darüber hinaus wurde an verschiedenen Stellen die Wasserführung so gestaltet, dass das anfallende Wasser nicht mehr komplett in besagte Senke fließt sondern in die etwas höher liegende Entwässerung an der Landwirtschaftswege-Brücke am Zubringer.
Die Versickerungsmaßnahmen scheinen erfolgreich: Der Schlammsee zwischen Osthofen und Abenheim ist ausgetrocknet.
Die Baustelle inspiziert haben die Ortsvorsteher Andreas Wasiliakis (Herrnsheim), Hans-Peter Weiler (Abenheim), die Beigeordneten Hans-Peter Knierim (VG Wonnegau) und Günter Sum (Osthofen). Ihr großer Dank ergehe an die Initiatoren aus Herrnsheim, Müsel und Schäfer. Insbesondere der Jungwinzer Peter Schäfer habe die Angelegenheit mit seinen Winzerkollegen und dem städtischen Bauamt vertraglich festgezurrt.
Günter Sum habe jetzt nach Abschluss der Bauarbeiten die Senke inspiziert und festgestellt, dass dort aktuell auch nach Regen kein Wasser stehe – somit scheint das lang geforderte Vorhaben geglückt.