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  • Mi., 04. September 2013, 00:51 Uhr
    Nullnummer: Wormatia kommt über torloses Remis gegen Trier nicht hinaus / In Kaiserslautern unter Zugzwang

    „Haben eine Ergebnis-, aber keine Leistungskrise”

    Konzentriert, motiviert, aber wieder erfolglos. Wormatia bleibt nach dem torlosen Remis gegen Trier am Dienstagabend auch im 7. Spiel der Regionalliga-Saison ohne Sieg. Foto: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN Ein Dreier gegen Trier am Dienstagabend wäre Balsam für die geschundene Wormatia-Seele gewesen. Die erneute Nullnummer und die Bilanz von mageren 6 Punkten am 7. Spieltag lässt Raum für Spekulationen.

    In der Kritik steht, wie in solchen Situationen nicht anders zu erwarten, Trainer Stefan Emmerling. „Weiter arbeiten, wir werden es schaffen, die Dreier einzufahren”, gibt sich Emmerling nach Spielende optimistisch. „Wir haben eine Ergebnis-, aber keine Leistungskrise”, so die Analyse des Cheftrainers, der noch immer an der nach eigenen Worten „unfassbaren Niederlage” gegen Neckarelz zu knabbern hat und sich einen Macher wünscht, der in der Lage ist, aus einer halben Chance einen Treffer zu machen.

    Echte Chancen waren Mangelware
    Echte Chancen waren gegen Trier vor 1.280 Zuschauern in der EWR-Arena wahrlich Mangelware. Allerdings hätten die Wormaten bereits nach 5 Minuten auf die Siegerstraße einbiegen können. Die Anfangsoffensive war nicht von Erfolg gekrönt. Hoffnungsträger Adam Jabiri, nach langer Verletzungspause endlich wieder zurück im Team, wäre beinahe ein Traum-Einstand geglückt. Der Pfosten war im Weg. Wormatia weiter im Pech! Der agile Jonathan Zinram schraubt sich nur zwei Minuten später im Strafraum in die Höhe und köpft das runde Leder an den Querbalken.

    Wormatia-Bemühungen leider wirkungslos
    Wormatia zeigt sich weiter bemüht. Außer einem Oppermann-Flachschuss bleibt die Kreativabteilung der Hausherren bis zur Pause aber wirkungslos. Druckvoll startet der VfR auch in die zweiten 45 Minuten. Zwingende oder herausgespielte Möglichkeiten waren jedoch Mangelware. Sylvano Comvalius im Eintracht-Dress sorgte für die erste Schrecksekunde. Seine Abnahme im Strafraum verfehlt nur um wenige Zentimeter das Ziel. Alper Akcam soll ab der 67. Minute für Lucas Oppermann das Offensivspiel beflügeln. Akcam führt sich mit einem Flachschuss von der Außenposition gut ein, aber das war's. Kevin Wölk kommt für Jonathan Zinram in die Partie. Später folgt die Einwechslung von Kevin Feucht für Srdjan Baljak. Ein Jabiri-Schuss, den Keeper Keilmann mit den Fäusten entschärfen muss, mehr haben die Wormaten über 90 Minuten aber nicht zu bieten.

    Kurz vor Schluss stockt den Fans der Atem. Moussa Touré rutscht im 5-Meter-Raum in eine Flanke und vergibt aus kurzer Distanz eine 150-prozentige Torchance zum Siegtreffer für die Moselaner. „In dieser Phase hätten wir das Ding klar machen müssen”, urteilte Triers Trainer Roland Seitz enttäuscht. Dass Wormatia sich nicht mit einem Unentschieden zufrieden geben konnte, spielte Seitz in die Karten. „Wir wollten mit einem Konter das Spiel entscheiden”, so Seitz.

    Am Samstag in Kaiserslautern, Anpfiff 14 Uhr, steht die Emmerling-Truppe mit Blick auf die Mitgliederversammlung am Montag, mehr denn je unter Zugzwang.[nggallery id=191]
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