Tunier des armen Mannes Fischerstechen am Sonntagnachmittag in Bobenheim-Roxheim
Hallodria Zuggaschnude holen sich den Pokal
Mit einem gemeinsamen Bild von der Siegerehrung verabschiedeten sich die erfolgreichen Teams und die Veranstalter des Fischerstechens 2014 in Bobenheim -Roxheim vom Publikum. Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Das einzige Team mit einer Frau, nämlich die KG Hallodri Zuggaschnude aus Frankenthal, holte sich im Fischerstechen beim Gondelfest in Bobenheim-Roxheim den Pokal und bekam ein Mannschaftsmitglied in Bier aufgewogen.
Der Sonntagmittag stand am Altrhein ganz in der Tradition des Fischerstechens. Eine Belustigung, die schon im Mittelalter ihren Ursprung fand und das Pendant zu den Turnieren der Reichen war. Hatten die kleinen Leute keine Pferde auf denen sie mit Lanzen gegeneinander antreten konnten, nahmen sie einfach ihre Nachen und lieferten sich Zweikämpfe auf dem Wasser. Auf dem Gondelfest traten in diesem Jahr 8 Teams mit je drei Teilnehmern gegeneinander um den Sieg an. In zwei Gruppen aufgeteilt ging es dieses Mal nicht im KO System, sondern in einem Punktesystem gegeneinander.
So traten die Mannschaften Pfadfinder, KG Hallodri I, KG Hallodri Zuggaschnude, die Smokies, Laser Rox Event Technik, die Forellenstecher, der RCV Altrhoischnooke 1956 e.V und die „SC-AH-Ü-32“ zum Wettkampf an.
Durch den gegen Ende aufkommenden Wind und die dadurch verstärkte Strömung wurde das Führen der Boote und das halten des Gleichgewichtes für die Stecher auf ihren Stegen zunehmend schwerer. Leider stürzte Nadine Weber in einem Zweikampf unglücklich auf das gegnerische Boot und verletzte sich, zum Glück ohne Fraktur, am Oberschenkel, konnte aber dennoch erfolgreich weiterrudern und durfte im letzten Kampf erneut auf den Steg.
Letztendlich setzten sich nach einem spannenden Wettkampf die KG Hallodri Zuggaschnude, Andreas Buch, Hans Stroh und Nadine Weber, gegen den zweitplatzierten RCV Altrhoischnooke 1956 e.V, Dominik Freer, Kevin Vettermann und Michael Schmitt, und den Dritten, den Pfadfindern St. Laurentius, Florian Schmitt, Fabian Nagel und Sascha Klose, durch. Durch das Fischerstechen führte Franz Freer und als Schiedsrichter standen ihm Jürgen Böhler und Florian Lobocki zur Seite.