
Rheinland-Pfalz ist ein starker Industriestandort, dessen Erfolg maßgeblich von den energieintensiven Branchen abhängt. Um die Herausforderungen und Bedeutung dieser Unternehmen zu unterstreichen, besuchte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt am Donnerstag die RENOLIT SE in Worms. Begleitet wurde sie von Michael Kundel, Vorstandsvorsitzender der RENOLIT SE, Dr. Hans-Detlef Luginsland, Geschäftsbereichsleiter der Röhm GmbH, und Marc Böttger, CFO der Profine GmbH.
„Eine international wettbewerbsfähige, hochinnovative Industrie und hervorragend qualifizierte Fachkräfte sind Schlüssel für die erfolgreiche Bewältigung der Transformation“, so Schmitt. „Es ist deutlich geworden, dass Betrieb wie die RENOLIT SE nicht nur einen unverzichtbaren Beitrag zu Wohlstand, Innovation und Beschäftigung leisten, sondern in einer Wertschöpfungskette eng miteinander verzahnt sind.“
Die Unternehmen bilden eine eng verzahnte Wertschöpfungskette und zeigen, wie sie gemeinsam einen Beitrag zu energieeffizientem Bauen leisten können: So stellt Röhm in Worms u.a. Methylmethacrylat her, aus dem dann Kunststoffgranulate (PMMA-Formmassen) produziert werden. Diese werden mit speziellen Additiven versetzt, die den Kunststoff haltbarer machen und vor starker UV-Strahlung schützen.
Mit diesen Granulaten produziert RENOLIT hochwertige Folien, die Fensterprofile veredeln und schützen. Die Folien bestehen aus mehreren Schichten, die teilweise dekorativ gestaltet sind und mit einer schützenden PMMA-Schicht untrennbar verbunden werden.
Schließlich kommen die Folien zu Profine, wo sie auf Profilstangen für die Fensterproduktion laminiert werden. Die fertigen Fensterrahmen tragen die dekorativen und schützenden Folien und bieten so nicht nur eine ansprechende Optik, sondern auch einen langlebigen und energieeffizienten Schutz für Fenster.
Die Wertschöpfungskette dieser drei Unternehmen zeigt, wie durch innovative Technologien und hochwertige Materialien energieeffiziente Lösungen entstehen, die beim modernen Bauen und Sanieren eine wichtige Rolle spielen. Alle drei Firmen sind stolz darauf, nicht nur weltweit führend in ihrer Branche zu sein, sondern auch tief mit der Region verwurzelt zu bleiben.
„Die von uns dargestellte Wertschöpfungskette ist ein Paradebeispiel für zukunftssichere zirkuläre Wirtschaft“, äußerte sich Michael Kundel, Vorstandsvorsitzender der RENOLIT SE. „Die Kunststofffenster-Branche in Deutschland hat 2023 rund 136.000 Tonnen Altfenster und industriell anfallende Reststoffe rezykliert und damit ca. 270.000 Tonnen CO2 sowie knapp 2 Millionen Megawattstunden (Mwh) Energie jährlich eingespart.“
„Seit über 125 Jahren steht Kömmerling als Marke für Qualität und Innovation – fest verwurzelt in der Region und zugleich international ausgerichtet. Am Stammsitz in Pirmasens sind wir ein namhafter Ausbildungsbetrieb, entwickeln energieeffiziente Fensterlösungen und arbeiten stetig daran, Maßstäbe in der nachhaltigen Zirkularität von Kunststoffprodukten zu setzen“, erklärte Marc Böttger, CFO bei Profine GmbH.
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