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  • Do., 04. Februar 2016, 15:47 Uhr
    Planung im Kreisausschuss vorgestellt / Maßnahmen eng mit Schule abgestimmt

    IGS-Aula in Osthofen wird generalsaniert

    Grafik der Süd- und Nordansicht der IGS-Aula.


    Die in den 60iger Jahren erbaute Aula der IGS Osthofen wird voraussichtlich noch in diesem Jahr generalsaniert. Der Kreisausschuss stimmte in seiner jüngsten Sitzung den Planungen und der Kostenschätzung der Verwaltung einstimmig zu. „Nachdem wir in diesen Tagen die Förderanträge auf den Weg bringen werden, streben wir einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn noch in diesem Jahr an“, sagte Landrat Ernst Walter Görisch. Das Projekt mit einem geschätzten Kostenvolumen von rund 1,9 Millionen Euro soll größtenteils aus Mitteln des Kommunalen Investitionsprogramms 3.0 unterstützt werden. In dessen Rahmen stellt der Bund den Ländern umfangreiche Mittel für die Förderung von Infrastrukturinvestitionen finanzschwacher Kommunen zur Verfügung.

    Drei Maßnahmenpakete

    Architektin Heike Lukas aus der Bauabteilung des Kreises erläuterte den Mitgliedern des Kreisausschusses im Detail die geplanten Maßnahmen. Aufgrund ihres Charakters als Versammlungsstätte seien für die Aula besondere Bestimmungen beispielsweise hinsichtlich des Brandschutzes oder auch bei der Gestaltung der Rettungswege zu beachten. Die Sanierung umfasse dabei drei Maßnahmenpakete. Der umfangreichste Bereich betreffe dabei die energetische Sanierung des Gebäudes. Hierbei werde die gesamte Fenster-Fassade ausgetauscht und die Außengestaltung an das vorhandene Farbkonzept des Schulgebäudes insgesamt angepasst, die Außenwände gedämmt, im Innenbereich neuer Estrich mit Wärmedämmung verlegt und im Versammlungsraum eine neue Lüftungsanlage samt Kühlung und eine LED-Beleuchtung installiert. Im Rahmen eines zweiten Baubereichs werde das Gebäude barrierefrei gestaltet. Dabei werden ein Personenaufzug sowie eine barrierefreie WC-Anlage eingebaut und barrierefreie Zugänge über eine Rampe geschaffen. „Der neue Hauptzugang zum Gebäude wird dann auch nicht mehr von der Straßenseite, sondern vom Schulhof aus erfolgen“, erklärte Lukas. Das dritte Maßnahmenpaket enthält die Sanierung der weiteren WC-Anlagen, verbesserte Brandschutzmaßnahmen, die Neugestaltung der Decken und Wände sowie der Austausch der Bodenbeläge.

    Maßnahmen eng mit Schule abgestimmt

    Landrat Görisch betonte, dass die Maßnahme eng mit der Schule abgestimmt sei. „Nach dieser grundlegenden Sanierung steht der Schule dann für ihre vielfältigen Veranstaltungen eine dringend benötigte zeitgemäße und barrierefreie Versammlungsstätte für rund 200 Personen zur Verfügung“. Aber auch außerschulische Nutzungen seien dort grundsätzlich möglich, erklärte der für das Gebäudemanagement zuständige Beigeordnete Klaus Mehring.

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