
Wie fühlt es sich an, einen Kranz selbst zu binden? Wie pflanzt man eine florale Schale und was gehört eigentlich alles zur Garten- und Landschaftspflege? Antworten auf diese Fragen gab es für die 51 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren beim Kinderferienprogramm der RENOLIT SE in den vergangenen zwei Wochen, und zwar direkt von den Profis der Lebenshilfe Worms. Unter dem Motto „Job Safari – Entdecke die Welt der Berufe“ stand in diesem Jahr alles im Zeichen von Entdecken, Ausprobieren und dem Abbau von Berührungsängsten mit gelebter Inklusion und einem spielerischen Zugang zu Vielfalt und Teilhabe.
Die Kooperation mit der Lebenshilfe Worms war ein zentrales Herzstück des Programms. In einem eigens gestalteten Projekttag wurde den Kindern die Arbeitswelt des Lebenshilfe-Bereichs „Grün“ vorgestellt: Von Floristik über Gemüseanbau bis Garten- und Landschaftsbau durften sie mit anpacken, pflanzen, gestalten und kreativ werden.
„Inklusion beginnt im Kleinen und genau das wollen wir hier erlebbar machen“, so Thomas Selzer, Abteilungsleitung Gärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Grabpflege der Lebenshilfe Worms. „Die Kinder begegnen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen auf Augenhöhe und lernen ganz selbstverständlich, dass Vielfalt bereichert.“
Die Lebenshilfe bot dabei nicht nur Einblicke in einen Arbeitsbereich, sondern vermittelte auch zentrale Werte: Achtsamkeit, soziale Verantwortung und die Bedeutung von Teilhabe. „Wenn Kinder erleben, dass alle Menschen – egal mit welchen Voraussetzungen – wertvolle Beiträge leisten können, prägt das ihr Weltbild nachhaltig“, betont Selzer.
In diesem Jahr stand das Ferienprogramm ganz im Zeichen der beruflichen Orientierung, aber altersgerecht, praxisnah und mit jeder Menge Spaß. Mit dem gewählten Motto wurde bewusst ein Zugang gewählt, der Abenteuerlust und Entdeckerfreude anspricht. Gemeinsam mit Partnern wie dem Forstamt, dem ASB, dem Umwelt-Bildungs- Zentrum Mainz und der RENOLIT Ausbildungsabteilung konnten die Kinder vielfältige Berufsfelder erleben – von der Archäologie bis zur Feuerwehr. Dabei standen das aktive Erleben, Mitmachen und spielerische Lernen im Mittelpunkt.
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