Mi., 26.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 10. Januar 2014, 17:05 Uhr
    Beim Trainingsauftakt fehlte nur der verletzte Torhüter Rainer Adolf / Samstag um 14 Uhr: Vorbereitungsspiel in der EWR-Arena gegen Gau-Odernheim

    Jetzt gilt‘s! Wormatia startet „Unternehmen Klassenerhalt”

    In breiter Front angreifen, muss die Devise beim Regionalligisten VfR Wormatia Worm in den noch ausstehenden 15 Spielen lauten. Vorneweg Björn Weisenborn, Benjamin Himmel, Adam Jabiri, Marco Steil und Marcel Abele. Foto: Klaus Diehl


    VON KLAUS DIEHL Es war fast schon eine frühlingshafte Wetterlage, als Wormatia-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen und seine beiden Co-Trainer Volker Berg und Bernd Jayme nicht weniger als 24 Spieler zum Saisonauftakt auf dem hinteren Rasenplatz begrüßen konnte. Unter den anwesenden Fans weilte auch der neue Wormser Sportdezernent Uwe Franz und Gerd Vogt von der städtischen Sportförderung, um ihrerseits im Gespräch mit Hans-Jürgen Boysen moralische Unterstützung zu bekunden.

    Zuvor hatte der Wormatia-Vorstand mit Tim Brauer, Fritz Bergemann-Gorski und die sportliche Leitung mit Marcel Gebhardt und Steven Jones in der Umkleide-Kabine unmissverständlich aufgefordert, ab sofort alles dafür zu tun, damit der Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest noch erreicht werden kann. Eine sicherlich sehr schwere Aufgabe, denn es müsste sich schon viel Positives beim Auftritt der Mannschaft gegenüber den bisher ausgetragenen 19 Spielen ändern. Mit gerade mal 13 Punkten liegt man auf dem 16. Tabellenplatz. Zum alles rettenden Ufer, um auch nicht von anderen Vereinen abhängig zu sein, wäre dies der 13. Tabellenplatz, den die TSG Hoffenheim einnimmt. Satte 11 Punkte Rückstand trennen hierbei die Wormaten, das ist viel Holz. Noch sind 15 Spiele mit 45 möglichen Punkten in der Rückrunde auszutragen und damit durchaus Hoffnungen am Horizont verbunden, den Abstiegskarren noch aus dem Dreck ziehen zu können.

    Absolute Bedingung hierzu sind nach dem Motto: „Alle Mann in einem Boot, deshalb verlangen wir ab sofort in jedem Spiel und von jedem Akteur, Verantwortung zu übernehmen und eine 100-prozentige Einstellung. Wichtig sind auch Führungsspieler. Mit Carsten Sträßer und Sandro Rösner, die aus privat-persönlichen Gründen um Auflösung ihres Vertrages gebeten hatten, sind zwei Akteure nicht mehr dabei“, erklärt Tim Brauer. Was diese Spieler betrifft, so konnte man in Gesprächen erkennen, dass sie mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut nicht zufrieden waren, auch was ihre persönliche Leistung betrifft. Gleiches gilt für den mit vielen Hoffnungen verbundenen Offensiv-Neuzugang Markus Müller, der aber die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Der „verhinderte“ Torjäger versucht nun bei den Offenbacher Kickers zu alter Torgefährlichkeit zurückzufinden. Die sportliche Leitung will bis zum 31. Januar alles versuchen, um besonders die Offensivabteilung aufzufrischen. Da wird und muss sich auch in der Mannschaft selbst eine neue Hierarschi entwickeln. Machbar und möglich, wenn alle Spieler ihr Herz in die Hände nehmen und mit vollem Einsatz daran gehen, das zu sinken drohende Wormatia-Schiff aus gefährlichen Untiefen wieder auf Kurs zu bringen.

    Das Jahr 2013 ist vorbei, jetzt folgen 15 Endspiele. Da heißt es schlicht und einfach von Spiel zu Spiel zu denken und nicht nach anderen Mannschaften zu schauen. Zehn Unentschieden bisher sind absolut genug. Kann man umgekehrt bis zum Saisonende zehn Siege daraus machen, so besteht durchaus berechtigte Hoffnung, dass der VfR Wormatia auch in der Saison 2014/2015 in der Regionalliga Südwest spielen könnte. Solange die Orgel noch spielt, ist die Kirche nicht aus.

    Samstag um 14 Uhr: Bezirksligist TSV Gau-Odernheim zum 1. Vorbereitungsspiel in der EWR Arena zu Gast

    Zu den 24 Spielern beim Trainingsauftakt des VfR gehörten auch wieder Niclas Kupka (ehemals Mainz 05) und Alan Stulin (1. FC Kaiserslautern). Im Laufe der Woche kam auch wieder Tufan Tusanoglu, einst beim FSV Frankfurt schon in der 2. Liga spielend, dazu. Nach einer schweren Verletzung hatte er zuletzt beim Aufsteiger SVN Zweibrücken einen neuen Anlauf gestartet. Doch ob diese drei Gastspieler Torgarantie mitbringen, ist schwer zu sagen. Sie könnten heute sicherlich zum Einsatz kommen. Der Bezirksligazweite TSV Gau-Odernheim wird von Holger Heidenmann trainiert, der zuvor etliche Jahre Wormatia-Trainer der A1-Junioren und der U23 war.
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige AmtsblattAnzeige Ticketshop
    Anzeige das WormserAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Klinikum Worms - Tag der offenen Tür