
Volle Straßen, begeisterte Besucher und ein vielfältiges Programm für Groß und Klein: Der Aktionstag „Kleine Welt“ hat am vergangenen Samstag zahlreiche Menschen in die Wilhelm-Leuschner-Straße gelockt. Bei bestem Spätsommerwetter wurde die „KW“ für einen Nachmittag zur lebendigen Bühne für Musik, Kultur und Begegnung. Im Auftrag der Stadt Worms und ermöglicht durch eine Landesförderung hatte die Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG) den Aktionstag konzipiert, organisiert und umgesetzt. Die „Kleine Welt“ sorgte für eine belebte Wormser Innenstadt – und zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in der Wilhelm-Leuschner-Straße und ihrer vielfältigen Nachbarschaft steckt.
Besonders die Angebote für Familien und Kinder erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Hüpfburg des Deuschen Roten Kreuzes bei der Carmeliter Apotheke war nahezu durchgehend besetzt, während sich um Zauberer Dr. Alexander Mabros immer wieder große Menschentrauben bildeten. Auch am Wormsliebe-Stand am Nibelungenbrunnen herrschte reger Betrieb. Dort konnten sich Besucher unter anderem selbst malen – viele unterschiedliche Bilder, die zusammen zu einem passenden Sinnbild für die Vielfalt der „Kleinen Welt“ wurden.
Auch musikalisch zeigte sich die Wilhelm-Leuschner-Straße von ihrer vielseitigen Seite. Eine große Fangemeinde versammelte sich beispielsweise bei der Metzgerei Kaltenborn, wo „Die anonyme Giddarischde“ mit pfälzischer Mundart für beste Stimmung sorgten. Passend zu ihrem bekannten Lied „Die Lewwerworscht“ wurden kleine Leberwurst-Häppchen an das Publikum verteilt.
„Die ‚Kleine Welt‘ hat gezeigt, wie viel Leben, Vielfalt und Potenzial in der Wilhelm-Leuschner-Straße steckt. Besonders schön war zu erleben, wie selbstverständlich hier ganz unterschiedliche Menschen, Generationen und Kulturen zusammengekommen sind. Genau solche Begegnungen machen Innenstadt aus. „Mein großer Dank gilt allen Geschäften, Gastronomen, Künstlern sowie allen Beteiligten, die diesen ersten Aktionstag mit so viel Engagement möglich gemacht haben“, so Kulturdezernent und Mitinitiator Peter Englert.
Dass sämtliche Angebote kostenfrei zugänglich waren, war dabei ein wichtiger Bestandteil des Konzepts: Unabhängig von Alter oder Geldbeutel konnten alle Interessierten Teil des Aktionstages sein, spontan stehen bleiben, einem Konzert zuhören oder eine der zahlreichen Aktionen besuchen.
Die Mischung aus inhabergeführten Geschäften, Gastronomie, unterschiedlichen kulturellen Einflüssen und engagierten Akteuren bietet beste Voraussetzungen, die Wilhelm-Leuschner-Straße mit gemeinsamen Aktionen weiter zu beleben und ihre besondere Identität stärker sichtbar zu machen.
Beitrag aus der Rubrik