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  • So., 25. Mai 2025, 13:09 Uhr
    Worms: CDU, SPD und „Worms will weiter e.V.“ einigen sich auf eine gemeinsame Stadtpolitik

    Koalition für Worms steht!

    Nach drei intensiven Verhandlungsrunden haben sich CDU, SPD und „Worms will weiter e.V.“ (WWW) auf eine gemeinsame Zusammenarbeit im Stadtrat verständigt, so eine gemeinsame Pressemitteilung von Dienstagabend. Inhaltlich und personell hätten sich die Partner auf eine gemeinsame Linie einigen können. Die Verhandlungsergebnisse würden nun den jeweiligen Parteigremien zur Beschlussfassung vorgelegt.

    Die SPD habe bereits am Montagabend in einer erweiterten Unterbezirksvorstandssitzung grünes Licht gegeben. Die Gremien von CDU und WWW planen ihre Sitzungen bereits in der kommenden Woche. Eine gemeinsame öffentliche Vorstellung der Vereinbarung soll unmittelbar folgen, nachdem alle Zustimmungen vorliegen. Die Unterzeichnung des Koalitionsvertrags sowie die Wahl eines ehrenamtlichen Beigeordneten seien noch vor der Sommerpause vorgesehen. Der Dienstantrit sei für den 1. September geplant.

    WWW solle im Rahmen der Neuwahl der hauptamtlichen Beigeordneten im Jahr 2029 einen eigenen hauptamtlichen Beigeordneten stellen. Bereits am Mittwoch werde WWW im Stadtrat der Anpassung der Grundsteuer sowie dem Haushalt zustimmen – ein klares Signal für eine stabile und verantwortungsvolle Haushaltsführung.

    Verantwortung, Stabilität, Zukunft

    Die Präambel des Koalitionsvertrags bringe laut der Pressemitteilung den gemeinsamen Anspruch der drei Partner auf den Punkt: „Wir lieben unsere Stadt und wir wollen, dass Worms auch in Zukunft ein Ort ist, an dem es sich gut leben lässt.“

    Der Koalitionsvertrag stehe unter dem Anspruch, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine handlungsfähige Stadtpolitik zu stärken. CDU, SPD und WWW wollten Worms sozial ausgewogen, wirtschaftlich stark, ökologisch nachhaltig und kulturell lebendig weiterentwickeln – „im respektvollen Miteinander und mit einem klaren Blick auf pragmatische Lösungen“.

    Stimmen der Koalitionspartner
    CDU: „Wir sind zufrieden und dankbar für die konzentrierten und zügigen Verhandlungen. Das Ergebnis schafft die Voraussetzungen für eine handlungsfähige Stadtpolitik in den nächsten Jahren. Es ist eine Allianz der bürgerlichen Mitte, die die Realitäten anerkennt und die Absicht hat, das Beste daraus zu machen. Ganz wichtig: mit den Menschen, nah an den Menschen und frei von Ideologien“, betonen die CDU Kreisvorsitzende Stephanie Lohr und der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Karlin.

    „Die Koalition aus CDU, SPD und WWW hat eine solide Mehrheit, um eine verlässliche Stadtpolitik zu gestalten und die Handlungsfähigkeit der Verwaltung zu sichern.“, so der Oberbürgermeister Adolf Kessel.

    SPD: „Mit diesem Koalitionsvertrag schaffen wir die Grundlage für eine sozial ausgewogene, wirtschaftlich starke und ökologisch nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Unser Ziel ist es, Brücken zu bauen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Worms für alle Generationen lebenswert zu gestalten“, erklärt die Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks, Timo Horst und Maria Unterschütz gemeinsam mit dem SPD Fraktionsvorsitzenden Dirk Beyer, MdL.

    Worms will weiter e.V. (WWW): „Wir freuen uns, dass wir als konstruktiver Partner Verantwortung übernehmen können. Die Einigung auf einen genehmigungsfähigen Haushalt und die Bereitschaft zu transparenten Entscheidungen sind für uns zentrale Punkte. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft von Worms aktiv gestalten“, so der Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende von WWW, Mathias Englert.

    Gemeinsam für ein starkes Worms

    Die Koalitionspartner setzen laut der gemeinsamen Mitteilung auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Verwaltung, Stadtgesellschaft und allen demokratischen Kräften im Stadtrat. Im Mittelpunkt stehe das gemeinsame Ziel, Worms zukunftsfest aufzustellen und als lebenswerte Kommune für alle Generationen zu sichern. Unterschiedliche Perspektiven verstünden CDU, SPD und WWW nicht als Hindernis, sondern als Chance, gemeinsam tragfähige und zukunftsgerichtete Lösungen auf den Weg zu bringen

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