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Do., 25. Februar 2016, 16:21 Uhr
Nach Grundstückskauf: Lebenshilfe errichtet in Osthofen weitere Tagesförderstätte für 9 Menschen mit hohem Hilfebedarf
Konkretisierung der Pläne ist der nächste Schritt
Vorort-Termin in Osthofen. Die Lebenshilfe erörterte die Pläne für die Errichtung einer Tagesförderstätte. Foto: Steffen Heumann
VON STEFFEN HEUMANN Für Menschen mit geistiger Behinderung wird die Lebenshilfe in Osthofen eine weitere Tagesförderstätte errichten. Zur Realisierung des Projektes hat die Orts- und Kreisvereinigung Alzey-Worms in Osthofen ein rund 2.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Das brachliegende Gelände im „Alter Herrnsheimer Weg, hinter der IGS bzw. Wonnegauschule gelegen, war in den letzten Jahrzehnten ungenutzt und spielte auch als Schulerweiterungsfläche seitens der Behörden keine Rolle.
Die Konkretisierung der Pläne sei der nächste Schritt, verwiesen die Vertreter der Lebenshilfe auf die anstehende Gespräche mit den beauftragten Architekten. 9 Menschen sollen dort künftig eine optimale Betreuung erfahren. „Ausschließlich für Personen mit einem hohen Hilfebedarf”, erläuterten Ulrich Granseyer, Vorstand, und Norbert Struck, Geschäftsführer der Lebenshilfe, das Vorhaben. Die Integrierung einer Wohngruppe sei ebenfalls denkbar, bewerteten die Offiziellen den Standort als ideal.
Kritik seitens der Anwohner, die durch die Nutzung eine zusätzlich Belastung für den fließenden Verkehr erwarten, wurde zur Kenntnis genommen. Etwaige Sicherheitsmaßnahmen würden diskutiert. Insgesamt jedoch bedeute die Nutzung des Grundstückes eine Komplettierung des pflegerischen Angebotes, so Stadtbürgermeister Thomas Goller.