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Mo., 25. November 2013, 13:43 Uhr
Kripo Worms warnt: Vorsicht vor falschen Euroscheinen
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit möchte das zuständige Kommissariat 4 der Wormser Kripo alle Mitbürger sensibilisieren und insbesondere dazu animieren, sich mit den Sicherheitsmerkmalen der Banknoten zu beschäftigen.
„Fühlen“, „Sehen“, „Kippen“ sind die Stichworte, mit denen man einen Geldschein prüfen sollte.
Übers Internet unter www.polizei-beratung.de und www.bundesbank.de kann sich jedermann näher informieren.
Prüfen sie z. B., wie sich das Banknotenpapier anfühlt, gefälschte Banknoten fühlen sich häufig weich an und „knistern“ nicht wie echte Banknoten. Fühlen sie die Oberfläche der erhabenen Tiefdruckabbildung auf der Vorderseite.
Überprüfen Sie das Aussehen der Abbildung auf der Banknote. Echte Banknoten weisen eine klare Abbildung mit starken Kontrasten (besonders bei dem auf der Vorderseite abgebildeten Architekturmotiv) auf.
Banknoten mit hohem Nennwert (ab 50 €) verfügen u. a. über ein Hologramm, welches je nach Betrachtungswinkel das auf dem Geldschein abgebildete Architekturmotiv (Fenster oder Tor) oder die Wertzahl in wechselnden Farben anzeigt.
Wenn es dann doch passiert ist;
- Geben Sie das Falschgeld nicht mehr weiter, Sie könnten sich selbst strafbar machen!
- Verständigen Sie umgehend die Polizei!
- Versuchen Sie den „Kunden“ bis zum Eintreffen der Polizei hinzuhalten!
- Falls dies nicht möglich ist, merken Sie sich die Beschreibung des „Kunden“!
- Bewahren Sie das Falschgeld bis zum Eintreffen der Polizei spurenschonend auf (möglichst nicht mehr anfassen)!
- Auch wenn Sie sich bei einem Schein nicht sicher sind, lassen Sie diesen zur Sicherheit prüfen!
Abschließend weist das zuständige Kommissariat 4 daraufhin, dass es sich bei dem Tatbestand der Geldfälschung um einen Verbrechenstatbestand handelt und die Strafandrohung nicht unter einem Jahr Freiheitsstrafe liegt.
Ab morgen wird der beigefügte Flyer auf dem Wormser Weihnachtsmarkt verteilt. Gerade bei starkem Publikumsandrang und diffusem Licht versuchen die Täter die falschen Banknoten bei Verkaufsbuden und Fahrgeschäften an den „Mann“ zu bringen.