
Trotz steigender Energiekosten, höherer Preise für Liefer- und Dienstleistungen, einer anhaltend hohen Inflationsrate sowie dem Fachkräftemangel konnte die Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG) im Vorjahr wieder ihr Veranstaltungsportfolio, u.a. Spectaculum, „Worms: Jazz & Joy“ oder auch die Nibelungen-Festspiele, erfolgreich umsetzen.
Wirtschaftlich senkte die KVG ihren Jahresfehlbetrag im Haushaltsjahr 2024 deutlich um 337.000 Euro gegenüber dem Planansatz, wie die Mitglieder des zuständigen Gesellschafterausschuss am Donnerstag erfuhren. Letztendlich lag der Fehlbetrag im Haushaltsjahr 2024 bei 4,650 Millionen Euro und war damit niedriger als geplant. Insbesondere aufgrund Erlössteigerungen und geringeren Personalaufwendungen konnten Mehraufwendungen ausgeglichen und ein verbessertes Ergebnis erzielt werden. Wirtschaftsprüfer attestierten erneut ein sehr erfreuliches Ergebnis.
Bei der Nibelungenfestspiel GmbH der Stadt Worms konnte der ursprünglich geplante städtische Zuschuss von 1,8 Millionen Euro um rund 310.000 Euro auf unter 1,5 Millionen Euro reduziert werden.
Mit insgesamt mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher und einer Auslastung von 87 Prozent waren die Festspiele im Vorjahr sehr gut besucht. Aufgrund der guten Auslastung und den daraus resultierend deutlich höheren Umsatzerlösen als ursprünglich geplant sowie Mehreinnahmen bei Sponsoringerträgen gelang es, gestiegene Kosten auszugleichen.
„Kultur bereichert nicht nur unser Lebensgefühl“, erklärte Oberbürgermeister Adolf Kessel, „sondern stärkt auch die Attraktivität und wirtschaftliche Dynamik einer Stadt.“ Theater und Kultur bewertete er als Plattformen für offene Gespräche und gesellschaftliche Debatten und die Festspiele als Markenbotschafter weit über die Stadtgrenzen hinaus.
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