
Zum 33. Mal hatte die Veranstaltergemeinschaft „Feste im Nordend“ für den Samstag vor dem zweiten Advent zu ihrem Weihnachtsmarkt eingeladen – und erneut war der Platz vor der Lukaskirche den ganzen Nachmittag über von Jung und Alt bevölkert. Kinderlachen, festliche Musik und Waffelduft ließen schon aus einiger Entfernung den guten Zuspruch erahnen, den die Traditionsveranstaltung am diesjährigen Nikolaustag einmal mehr erfuhr.
Schon bei der Eröffnung auf der Bühne durch Oberbürgermeister Adolf Kessel als Schirmherr der Veranstaltung war das Gelände zwischen den ringsum aufgebauten Buden gut besucht. Im Zentrum: das Kettenkarussell, das den ganzen Nachmittag kostenlos für die Kinder fuhr und wie die musikalische Umrahmung durch den Evangelischen Posaunenchor Hofheim/Ried längst Tradition ist. Tanja Lemper vom Caritas-Stadtteilbüro Nordend übernahm die Begrüßung, hieß Vertreterinnen und Vertreter aus dem Rathaus sowie Landtagsabgeordneten Dirk Beyer willkommen und richtete ihren Dank an alle 25 beteiligten Einrichtungen und Organisationen aus dem Nordend, die im Vorder- und Hintergrund am Gelingen des Weihnachtsmarktes mitwirkten und schon früh am Morgen mit dem Aufbau begonnen hatten. Ein expliziter Dank ging an Caritas-Fachbereichsleiter Georg Bruckmeir, der alle Weihnachtsmarkt-Termine in den vergangenen 33 Jahren fest im Kalender stehen hatte – und nun in den verdienten Ruhestand geht. „Bitte lassen Sie den Termin aber trotzdem in Ihrem Kalender stehen“, betonte Tanja Lemper.
Pünktlich zur Markteröffnung hörte am Nikolaustag der Regen auf, sodass Groß und Klein an den Ständen der verschiedenen Nordend-Akteure zu sehr günstigen Preisen essen und trinken sowie kleine Präsente erwerben konnten. Crêpes, Bratwurst und internationale Köstlichkeiten kamen sehr gut an. An jedem Stand gab es zudem ein Angebot für Kinder, das auf einer Stempelkarte eingetragen werden konnte, mit der man an der Verlosung eines Weihnachtsbaumes teilnehmen konnte. Und auch auf der Bühne zeigte sich die große Vielfalt der Akteure, die zum Gelingen des Weihnachtsmarktes im Nordend beitrugen, etwa mit Chorauftritten, Tänzen und Musik. Als dann am Nachmittag auch noch der Nikolaus des SPD-Ortsvereins Worms-Innenstadt auf den Platz kam, wollte das Leuchten in den vielen Kinderaugen gar nicht mehr aufhören.
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