
Seinen 85. Geburtstag hätte Heinrich Bräumer groß feiern können. Stattdessen entschied er sich gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth dafür, diesen besonderen Anlass anders zu begehen: Mit einer Spende von 1.000 Euro und 120 liebevoll gehäkelten Teddybären, die fortan kranken Kindern im Klinikum Trost und Geborgenheit schenken.
„Die Artikel über Spendenaktionen im Nibelungen Kurier haben mich sehr beeindruckt“, erklärt Heinrich Bräumer seine Motivation. „Wir wollten etwas tun, das langfristig hilft. Eine Feier wäre sicher schön gewesen, aber diese Unterstützung des Klinikums Worms fühlt sich für uns besser, richtiger an.“ Seine Frau Elisabeth investiert rund sieben Stunden Arbeit in jeden einzelnen Teddy, von denen jeder aus rund zehn gehäkelten Teilen besteht. „Jeder ist ein Unikat“, betont sie.
Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, zeigt sich dankbar: „Die handgefertigten Teddys sind für unsere jungen Patientinnen und Patienten eine kleine, aber wichtige Quelle des Trostes.“
Das Ehepaar Bräumer engagiert sich seit vielen Jahren wohltätig. Mit ihrer jüngsten Aktion machen sie deutlich, dass echte Fürsorge und kreative Zuwendung oftmals mehr bedeuten als ein rauschendes Fest.
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