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  • Mo., 27. August 2018, 23:12 Uhr
    Rheinland-Pfälzischer Innenminister Roger Lewentz nahm Osthofens geplantes Zentrum am Montag in Augenschein

    Mehr Parkplätze mit neuer Stadtmitte

    Von links: Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Dr. Marcus Walden, Kathrin Anklam-Trapp, Minister Roger Lewentz, Stadtbürgermeister Thomas Goller und Jörg E. Deibert als Projektleiter der Investorengruppe Neue Mitte Osthofen GbR tauschen sich über das Millionenprojekt rund um das Schill-Areal aus. Foto: Florian Helfert


    VON FLORIAN HELFERT Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Innenministers Roger Lewentz (SPD) stellt die Städtebauförderung eines der finanzstärksten Programme der Landesregierung dar – und auch die Stadt Osthofen profitiert von den Fördermitteln, wie sich der Minister beim Besuch in der Wein- und Sektstadt überzeugen konnte.
    „In den vergangenen Jahren ist in Osthofen sehr viel passiert“, unterstrich Stadtbürgermeister Thomas Goller während der Stippvisite des Landesministers einen deutlich erkennbaren Aufwärtstrend. Bereits seit den 90er Jahren habe Osthofen mit Hilfe von Landesfördermitteln viele wichtige Städtebaumaßnahmen umsetzen können. Hierzu zählte Goller insbesondere den Ausbau der Unterführung in der Friedrich-Ebert-Straße, die Neugestaltung des Bahnhofs und dessen Umfelds sowie der Ankauf und Abriss des Schleckermarktes sowie die damit einhergehende Herstellung des zentralen Platzes am „Alten Rathaus“.

    Weg frei für neue Stadtmitte

    „Den Auftakt für unsere geplante, neue Stadtmitte hat die Sanierung des Bahnhofes gebildet“, erklärte Goller. Erstens habe schon damals der ortsansässige Architekt Jörg E. Deibert bei einem städtischen Wettbewerb zur Zukunft des Bahnhofumfeldes eine entsprechende Konzeption vorgelegt. Zweitens habe das dann später errichtete Gesundheitszentrum Osthofen dazu geführt, dass sich die Familie Schill im Zuge der positiven Rahmenbedingungen der weiteren Stadtentwicklung für einen Abriss ihrer ehemaligen Mälzerei entschieden habe. „Damit wird buchstäblich der Weg frei für eine neue Stadtmitte als direkte Verbindung von unserem Bahnhof zur Stadtverwaltung“, freut sich Goller.

    Parkraum bislang völlig unzureichend

    Schritt für Schritt entstehe eine prägende Achse, bemerkte Roger Lewentz und, dass die Städtebauförderung Standorte stabilisiere beziehungsweise sogar erfolgreich „nach vorne“ bringe. In Osthofen heißt das konkret beispielsweise entlang der Friedrich-Ebert-Straße den mangelnden Parkraum endlich zu erweitern. Mit Hilfe des Bund-Länder-Förderprogramms „Stadtumbau“, aus welchem sich die Sanierung des Stadtkerns speise, würden insbesondere auf dem Schill-Areal Flächen für künftige Parkplätze erworben werden.

    „Die stetige und langjährige Förderung sowie das einhergehende Bürgergeld sind in Osthofen sehr gut eingesetzt“, begrüßte Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp den positiven Wandel im Herzen der Wein- und Sektstadt. „Unsere öffentlichen Gelder werden mittels privater Investitionen quasi verzehnfacht“, verdeutlichte Goller zudem den Wert der Städtebauförderung. Gegen Ende des Rundgangs dankte Thomas Goller ausdrücklich Minister Roger Lewentz, der eigens vom Stadtrat eingesetzten Lenkungsgruppe „Neue Stadtmitte“ unter Vorsitz von Dr. Christiane Behm sowie allen beteiligten Planern, Partnern und Investoren.

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