Am Freitagmorgen erfolgte in Osthofen der Spatenstich für das Gesundheitszentrum / Eröffnung für das Spätjahr 2016 geplant
Meilenstein für die Stadt Osthofen
Der Spatenstich einmal ganz anders. Nicht Amtsträger und Bauherren gaben den Startschuss, sondern Osthofener Kita-Kinder griffen zu den Spaten und legten los. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Es ging alles sehr rasch. Vor rund einem Jahr wurde die Idee zum Gesundheitszentrum Osthofen geboren und am Freitagmorgen erfolgte bereits der Spatenstich auf dem ehemaligen Wander-Gelände unweit des Bahnhofs. Läuft alles nach Plan, öffnet das Gesundheistzentrum schon im Spätjahr 2016 seine Pforten. Die eigentliche Arbeit beim Spatenstich hatten am Freitagmorgen auch nicht die Politiker und Bauherren, sondern dies übernahmen Osthofener Kita-Kinder, die zu den bunten Spaten griffen und mit viel Eifer loslegten.
Zentrales Projekt
Der Osthofener Stadtbürgermeister Thomas Goller betonte in seiner kurzen Ansprache, dass mit dem Gesundheitszentrum die langfristge medizinische Versorgung gesichert werde. Für ihn gehöre das Gesundheitszentrum, zusammen mit der Integrierten Gesamtschule und dem S-Bahn-Halt, zu den drei wichtigsten Projekten in Osthofen. Das moderne Gebäude des Gesundheitszentrums wird über drei Geschosse sowie eine zusätzliches Dachgeschoss, das etwas zurückgesetzt ist, verfügen. Durch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof ist die gute Erreichbarkeit gewährleistet.
Zwei Praxen als "Herzstück"
Das Gesundheitszentrum in Osthofen (GO) wird von vier Initiatoren errichtet, die auch die Inhaber sein werden. Dies sind der Architekt Jörg Deibert, der Apotheker Martin Fähndrich, der Steuerberater Markus Seibert und Dr. med. Carl Priester-Lasch. Insgesamt wird das Gebäude über eine Nutzfläche von 2.400 Quadratmetern verfügen. Das „Herzstück“ werden zwei große allgemeinmedizinische Praxen sein. Dies ist einmal das Medizinische Versorgungs Zentrum (MVZ) Westhofen mit der Nebenstelle Osthofen. Die zweite Praxis ist die überörtliche Gemeinschaftspraxis Dieter Emrich & Carl Priester-Lasch, die neben dem neuen Standort Osthofen auch weiterhin in Alsheim präsent sein werden.
Apotheke und Tagespflege
Ein weiterer großer Mieter ist die Apotheke von Martin Fähndrich, der bereits in Guntersblum und in Osthofen eine Apotheke betreibt. Im Obergeschoss wird der Arbeiter Samariter Bund (ASB) mit einer Tagespflege-Einrichtung mit zunächst 15 Plätzen einziehen. Ein großes Therapiezentrum ergänzt auf etwa 450 Quadatmetern das Gesundheitszentrum. Abgerundet wird das GO bisher durch das Kosmetik-Institut Andrea Ledderhos. Gegenüber dem NK erklärte Architekt Jörg Deibert, dass für die noch vorhandenen Flächen weitere Mieter gesucht werden.