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  • Do., 19. Dezember 2024, 15:23 Uhr
    Klinikum Worms: Hebammenkreißsaal als erster in Rheinland-Pfalz zertifiziert

    Meilenstein für individuelle Geburtshilfe

    Von links: Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf, Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin; Andrea Köbke, Beirätin für den Angestelltenbereich Deutscher Hebammenverband; Vera Triphaus, Auditorin bei der GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH, ein Unternehmen der Ecclesia Gruppe; Simone Sziebert, Leitende Hebamme Klinikum Worms; PD Dr. Martin Koch, Chefarzt Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe; Diana Roesner, Hebamme Klinikum Worms und Dr. Ramin Mahouttchi-Hosseini, Leitender Oberarzt Geburtshilfe bei der Zertifikatsübergabe.
    Foto: Klinikum Worms

    Der Hebammenkreißsaal im Klinikum Worms ist mit dem Zertifikat „HKS+ - Risikoauditierter Hebammenkreißsaal“ ausgezeichnet worden. Das Klinikum Worms gehört damit zu nur wenigen Krankenhäusern in ganz Deutschland, die über einen zertifizierten Hebammenkreißsaal verfügen. In Rheinland-Pfalz ist das Klinikum das einzige Krankenhaus mit HKS+ Zertifizierung.

    Strenge Sicherheits- und Qualitätsstandards 

    Das vom Deutschen Hebammenverband und der GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH vergebene Label kennzeichnet ein qualitätsgesichertes und risikoadaptiertes Angebot in der klinischen Geburtshilfe. Voraussetzung für die Zertifizierung ist das Vorhalten strenger Sicherheits- und Qualitätsstandards, um maximale Sicherheit sowohl für die Gebärende als auch das Kind zu generieren.

    Den Hebammenkreißsaal im Klinikum Worms gibt es seit Oktober diesen Jahres. Er bietet werdenden Eltern die Möglichkeit, in einer vertrauensvollen und familiären Atmosphäre zu entbinden, begleitet ausschließlich durch erfahrene Hebammen. Gleichzeitig profitieren Eltern und Kinder von der engen Anbindung an die modern ausgestattete Geburtshilfe des Klinikums mit angeschlossenem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe.

    „Ein wahres Herzensprojekt"

    Im Team der Geburtshilfe ist die Freude über die nun erfolgte Zertifizierung des Hebammenkreißsaals sehr groß. „Unser Hebammenkreißsaal ist für uns alle ein wahres Herzensprojekt. Dass er jetzt als erster Hebammenkreißsaal in Rheinland-Pfalz zertifiziert worden ist, macht uns alle sehr glücklich“, freut sich Simone Sziebert, die in Personalunion Leitende Hebamme des Klinikums ist. „Für Frauen, die sich eine natürliche, selbstbestimmte Geburt wünschen, ist die Zertifizierung ein weiteres, hilfreiches Entscheidungskriterium für die Auswahl der für sie passenden Geburtsklinik.“

    „Zentraler Bestandteil moderner Geburtshilfe”

    „Mit dem Hebammenkreißsaal stärken wir unser Angebot für eine ganzheitliche und individuelle Geburtshilfe“, erklärt Bernhard Büttner, Geschäftsführer des Klinikums Worms. „Die Zertifizierung ist ein Beleg für die herausragende Arbeit unseres Teams und unser Engagement, Familien in der Region eine sichere und dennoch natürliche Geburtserfahrung zu ermöglichen. Unser Hebammenkreißsaal ist damit eine Vorreiter-Einrichtung in der Region.“

    Auch der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, PD Dr. Martin Koch, betont die Bedeutung des neuen Angebots: „Der Hebammenkreißsaal ist ein zentraler Bestandteil moderner Geburtshilfe. Hier können Frauen selbstbestimmt und nach ihren Vorstellungen gebären, während sie im Hintergrund die Sicherheit der Klinikstruktur wissen. Dieses Konzept ergänzt die klassische Geburtshilfe optimal.“

    Weitere Informationen

    Termine zur Anmeldung in der Hebammensprechstunde können unter der Telefon 06241/501-3521 vereinbart werden. Zwischen der 27. und 32. Schwangerschaftswoche findet ein erstes Vorgespräch mit den Hebammen des Klinikums statt. Es folgt ein zweiter Termin etwa in der 36. Schwangerschaftswoche.

    Im neuen Hebammenkreißsaal gebären kann jede Frau ab der 37. Schwangerschaftswoche, deren Schwangerschaft bisher komplikationslos verlaufen ist und bei der keine Risikofaktoren vorliegen. Zu den Ausschlusskriterien gehören beispielsweise eine Mehrlingsschwangerschaft, drohende Frühgeburtlichkeit oder das Vorliegen von Gerinnungsstörungen.

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