Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
Sie sind hier: Startseite » Sport » Mission impossible ist geglückt
Mo., 22. April 2013, 21:32 Uhr
TV 1863 Leiselheim II ist nach 9: 2-Heimsieg über TSV Wackernheim II Meister der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen
Mission impossible ist geglückt
Die erste Regel am Trappenberg lautet: Kein Spiel ist wichtiger! Die zweite Regel am Trappenberg lautet: Kein Spiel ist wichtiger! Kein Spiel war für die zweite Herrenmannschaft des TV 1863 Leiselheim wichtiger als das letzte Heimspiel der Saison 2012/2013 gegen die Oberliga-Reserve des TSV Wackernheim. „Ein Schritt noch zur Meisterschaft“, machte Edwin Pleyer seinen Teamkollegen eine einfache Rechnung auf.
Einfach? „Nein, von einfach konnte wirklich keine Rede sein“, ließ Leiselheims in vielen Tischtennis-Schlachten erfahrener Mannschaftskapitän Ralf Ullmer den Blick auf die 21 Matches vor der Partie gegen den TSV Wackernheim II schweifen. „Eigentlich gleicht es einem kleinen sportlichen Wunder, dass wir heute die Meisterschaft klar machen können“, musste der Mann mit den schnellen Topspin-Bällen auf Vorhand und Rückhand sich erst einmal schütteln. Mit Sebastian Denschlag, Janis Oberle und Peter Antony fielen dem Chef der TVL-Zweiten immerhin drei Leistungsträger über weite Teile der Spielzeit aus.
Und dann fehlte zum Saisonfinale „nur“ noch ein Sieg gegen Wackernheim II zur Meisterschaft!? „Na los, den holen wir uns“, musste Edwin Pleyer seine Mannschaft nicht lange bitten. Markus Kronauer, Edwin Pleyer, Marvin Steinberg, Ralf Ullmer, Sebastian Denschlag und Mariusz Wawryka ließen den Gästen folglich kaum eine Schnitte.
8:1 stand es alsbald auf der Anzeigetafel groß und breit zu lesen. Das, was „der Neue“ (Marvin Steinberg), der lange wegen Krankheit außer Gefecht gesetzte Sebastian Denschlag und Edel-Ersatzmann Mariusz Wawryka, sowie die beiden verbliebenen Stammspieler Markus Kronauer und Ralf Ullmer an Vorleistungen ablieferten, veredelte Abwehrass Edwin Pleyer mit seinem zweiten Einzelsieg an einem perfekten Tischtennis-Abend aus Leiselheimer Sicht.
9:2, Meister der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen und Aufsteiger in die nächste Saison neu entstehende Verbandsoberliga. „Uns ist die Mission impossible tatsächlich geglückt“, fasste Ralf Ullmer eine personell schwierige aber letztlich sehr erfolgreiche Spielzeit zusammen.
Die Stamm-Sechs mit Janis Oberle, Markus Kronauer, Edwin Pleyer, Ralf Ullmer, Peter Antony und Sebastian Denschlag, die beiden während der Rückrunde hinzugestoßenen Thomas Kreidel und Marvin Steinberg und natürlich Ersatzmann Mariusz Wawryka – alle hatten einen nicht unerheblichen Anteil am Titelgewinn, was Ralf Ullmer noch lange bis in die „Meisternacht“ hinein nicht müde wurde, immer und immer wieder zu betonen.
Markus Kronauer, Ralf Ullmer, Marvin Steinberg. Mariusz Wawryka. Sebastian Denschlag und Edwin Pleyer (von links)vom TV 1863 Leiselheim II gelang mit dem Gewinn der Meisterschaft in der höchsten Spielklasse Rheinhessens ein riesiger sportlicher Erfolg, den man so am Leiselheimer Trappenberg ob zahlreicher Ausfälle über die gesamte Saison hinweg nicht wirklich erwarten durfte. Foto: Klaus Diehl