Mo., 26.10.2026
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  • Mit diesen 4 Spar-Tipps dem Dispokredit entkommen

    Durch die stark gestiegenen und weiter steigenden Preise werden immer mehr Verbraucher in den Dispokredit getrieben, denn die Aufrechterhaltung des gewohnten Lebensstandards wird immer teurer. Gerade Gering-, in zunehmendem Maße aber auch Normalverdiener, stellen am Ende des Monats fest, dass ihr Einkommen nicht ausreicht, um in den letzten Tagen oder Wochen, bevor wieder Gehalt auf das Konto kommt, wie gewohnt einzukaufen oder sich gar etwas zu gönnen.

    Wir geben 4 Tipps, damit man auch mit knappem Geld über den Monat kommt, ohne sich zu verschulden.

    Tipp #1 – Umschulden


    Viele Menschen mit geringem Einkommen geraten durch unvorhergesehene Ausgaben oder Dinge, die sie nicht beeinflussen können, etwa die Nebenkosten der Wohnung, in den Dispokreditrahmen ihres Girokontos. Obwohl sie eigentlich über ausreichend Einkommen verfügen, um ihre regelmäßigen Ausgaben zu bestreiten, kann es sehr schwer sein, mit dem Konto wieder dauerhaft in den positiven Bereich zurückzugelangen. Dabei gehören die Dispokredit- und Überziehungszinsen zu den ungünstigsten Darlehensformen.

    So kann aus einer einmaligen Ausgabe ein Teufelskreis entstehen, denn die zu zahlenden Zinsen fehlen zusätzlich zur ohnehin fehlenden Summe im kommenden Monat. Mittel- und langfristig können sich Betroffene vielleicht durch ein rigides Sparprogramm aus der Dispofalle befreien, aber kurzfristig kann nur ein Darlehen, mit dem der Fehlbetrag ausgeglichen werden kann, Abhilfe schaffen. Durch ihre deutlich günstigeren Konditionen lohnt sich dies finanziell ab dem ersten Tag.

    Besonders Klein- und Minikredite, beispielsweise 1000-Euro-Kredite, können helfen, einen finanziellen Engpass zu überbrücken und mit dem Girokonto nicht in den Dispo- oder Überziehungsrahmen zu geraten oder es wieder hinauszuschaffen. Aufgrund ihrer kurzen Laufzeiten gelten sie als gut überschaubar, risikoarm und werden mit wesentlich geringeren Zinsen angeboten, als es für höhere Darlehenssummen üblich wäre. Sie stehen ohne die Hinterlegung einer Sicherheit zur freien Verfügung und können mit einer Sondertilgungsklausel versehen werden.

    Falls es sich um einen kurzfristigen finanziellen Engpass handelt, kann der Kredit durch die Sondertilgung vorzeitig abgelöst werden, sodass keine weiteren Kosten mehr entstehen. Die Kreditaufnahme bei einer Bank wird heutzutage auch nicht mehr stigmatisiert, sondern ist weitverbreitet. Wie geläufig Kredite für die Finanzierung kleinerer und größerer Anschaffungen oder die Überbrückung von finanziellen Engpässen mittlerweile sind, lässt sich auch an der Debatte um ein Recht auf Kredit ablesen.

    Tipp #2 – günstig einkaufen


    Einige Lebensmitteleinzelhändler werden derzeit bezichtigt, übermäßige Preiserhöhungen durchzuführen. Egal, wie es sich mit diesem Vorwurf verhält, ein Preisvergleich und der Einkauf bei unterschiedlichen Anbietern kann sich in jedem Fall lohnen. In Zeiten der steigenden Preise kann außerdem noch stärker von Angeboten und Rabattaktionen profitiert werden, da die Angebotspreise gerade bei stark verteuerten Lebensmitteln wie Speiseölen eine große Differenz zum neuen Normalpreis haben können.

    Weiterhin auf dem Vormarsch ist der Online-Einkauf auch von Dingen des täglichen Bedarfs. Im Internet ist der Preisvergleich und das Einkaufen bei unterschiedlichen Händlern überdies noch einfacher und auch das Finden und Einlösen von Rabattcodes stellt kein Problem dar.

    Allerdings kostet das günstige Einkaufen Zeit, die man sich nehmen muss. Man sollte daher versuchen, die Einkäufe möglichst in den Alltag zu integrieren, sodass man keine extra Fahrten, die wiederum Geld kosten, verursacht.

    Tipp #3 – Ausgaben kontrollieren


    Die meisten Menschen haben einen groben Überblick über ihre Ausgaben, wären aber erstaunt, wenn man ihnen eine vollständige Liste der getätigten Käufe präsentieren würde. Mit einer Ausgaben-App oder dem Führen eines Haushaltsbuches kann man sich den genauen Überblick verschaffen und Einsparpotenziale leicht erkennen.

    Typischerweise kann bei Einkäufen gespart werden, wenn man sich genau auf den vorher erstellten Einkaufszettel beschränkt und Spontankäufe vermeidet. Ein weiterer Punkt, an dem häufig gespart werden kann, sind die kleinen Snacks und Getränke, die man sich im Verlauf eines Arbeitstages gönnt. Anstatt diese auswärts zu kaufen, kann man sich Essen und Kaffee auch von zu Hause mitnehmen oder eventuell kostenlos im Büro bekommen.

    Das macht keinen Spaß, hilft aber mittelfristig, mit dem verfügbaren Einkommen auszukommen.

    Tipp #4 – monatlich etwas beiseitelegen


    Wer über ein ausreichendes Einkommen verfügt und unsere Spartipps beachtet, sollte theoretisch etwas Geld am Ende des Monats übrig haben und ansparen können. Ein solcher Puffer erlaubt es, ungeplante Ausgaben bestreiten zu können, ohne erneut auf Kredite oder den Dispokredit angewiesen zu sein. Allerdings ist es schwierig, dieses Geld auch wirklich auf dem Konto zu behalten, ohne es auszugeben.

    Um sich vor sich selbst zu schützen, empfiehlt es sich daher, gleich nach dem Gehaltseingang eine bestimmte Summe vom übrigen Geld zu trennen und entweder bar beiseitezulegen oder auf ein separates Sparbuch oder Ähnliches zu überweisen. Ab bestimmten Mindestsummen bieten Banken und andere Dienstleister auch Sparpläne an, die genau diesen Zweck erfüllen.

    Auch wenn es sich nur um 20 Euro im Monat handelt, die man sich zurücklegen kann, sollte man dies unbedingt tun. In einem Jahr kämen schon mit einem solch niedrigen Betrag immerhin 240 Euro zusammen, mit denen man beispielsweise eine gebrauchte Waschmaschine kaufen kann.
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