
Masche für Masche für den guten Zweck: Ilona Schneider, in Worms vielen als „Strickoma“ bekannt, hat auch in diesem Jahr wieder fleißig gestrickt, verkauft und Spenden gesammelt. Mit Erfolg: Stolze 2.000 Euro konnte sie jetzt an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Worms übergeben. Damit hat sie die Spendensumme aus dem vergangenen Jahr sogar verdoppelt. Zusätzlich hatte die engagierte Wormserin zahlreiche selbstgestrickte Mützen und Söckchen im Gepäck, die den kleinsten Patientinnen und Patienten der Klinik zugutekommen sollen.
Seit vielen Jahren verbindet Ilona Schneider ihre Leidenschaft für das Stricken mit dem Wunsch, anderen Menschen zu helfen. Jeden Samstag bietet sie ihre selbstgemachten Handarbeiten in der Wormser Straße 52 in Horchheim zum Verkauf an. Der Erlös fließt in ihre Spendenaktionen für das Klinikum Worms. Dass in diesem Jahr so schnell eine derart hohe Summe zusammengekommen ist, begeistert die „Strickoma“ selbst. „Mein ganzes Herz hängt daran“, erzählt Ilona Schneider. Dabei bedeutet ihr das Stricken auch persönlich viel: „Das Stricken hilft mir für mich und meine Gesundheit.“
Ganz allein muss Ilona Schneider die vielen Maschen allerdings nicht bewältigen. Auch in diesem Jahr konnte sie wieder auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Strickfreundinnen zählen. Mit dabei waren die Strickgemeinschaft „Die Flinken Nadeln“, die „Strickerfeen“ der Magnusgemeinde (Strickcafé Worms) sowie der Handarbeitskreis Bobenheim-Roxheim. Gemeinsam entstehen so zahlreiche Handarbeiten, deren Verkaufserlöse einem guten Zweck zugutekommen. Dass das Stricken dabei weit mehr als nur ein Zeitvertreib ist, bringt ihre Strickfreundin Gunda auf den Punkt: „Stricken beruhigt und erfüllt.“
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann die „Strickoma“ samstags in der Wormser Straße 52 in Horchheim besuchen und dort ihre Handarbeiten erwerben. Über weitere Besucherinnen und Besucher würde sich Ilona Schneider sehr freuen.
Bereits seit rund einem Jahrzehnt unterstützt Ilona Schneider das Klinikum Worms mit den Erlösen aus ihren Handarbeiten. Während ihre Spenden zunächst der Chemoambulanz der Frauenklinik zugutekamen, engagiert sie sich seit einigen Jahren regelmäßig für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Über die Jahre sind auf diese Weise nach ihren Schätzungen bereits rund 11.000 Euro zusammengekommen.
Auch Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freut sich über die erneute Unterstützung: „Es ist beeindruckend, mit wie viel Ausdauer und persönlichem Einsatz sich Frau Schneider seit so vielen Jahren für unsere Patientinnen und Patienten engagiert. Mein herzlicher Dank gilt ihr und allen fleißigen Mitstreiterinnen, die diese Spende möglich gemacht haben.“
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