
Die Grünanlagen der Stadt Worms und auch in den13 Vororten sind ein Aushängeschild. Ihre Pflege und Unterhaltung stellt für die Stadtverwaltung allerdings einen erheblichen organisatorischen, logistischen und personellen Aufwand dar. In manchen Vororten engagieren sich bereits einige Mitbürger und pflegen die Grünanlagen zum Wohle der Gemeinschaft.
Im Wormser Stadtrat möchte nun die CDU Worms von der Verwaltung ein städtisches Konzept erarbeitet haben, damit dies generell möglich ist. „Bei uns in Abenheim funktioniert das schon seit vielen Jahren, ohne dass darum viel Aufheben gemacht wird,“ sagt Hans-Peter Weiler, der diesen Antrag für die CDU gestellt hat.
Zumal es laut der Partei auch in anderen Vororten großes Interesse an dieser Aktion gibt: Tom Hens, Ortsvorsteher in Worms-Heppenheim, bestätigt dies. „Bei uns in Heppenheim würden wir den EBWO gerne unterstützen. Doch da die Rahmenbedingungen nicht eindeutig geklärt sind, sieht man das dort nicht so gerne,“ berichtet er.
Das weiß auch Hans-Peter Weiler. Damit es gelingen könne, Bürgerinnen und Bürger für ein solches Engagement zu gewinnen, müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Ehrenamtlichen und der Verwaltung sicherstellen könnten. „Hierfür bedarf es auf beiden Seiten Ansprechpartner, die verbindliche Absprachen treffen dürfen. Und wir brauchen eine wohlwollende Beratung und Unterstützung durch die Verwaltung,“ so Weiler in seinem Antrag.
Zudem müsse geklärt werden, wie ein Unfallversicherungsschutz durch die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gewährleistet werden könne. Weiler ist sich sicher, dass mit einer breiten Kampagne, die das Projekt positiv darstellt und in der Stadt bekannt macht, Ehrenamtliche dafür zu gewinnen wären – womit, so eine verbundene Hoffnung, auch der städtische Haushalt eine Entlastung erfahren würde.
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